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Die Region38 rutscht - Schwerer Glätteunfall bei Wolfenbüttel

Eisregen hat die gesamte Region38 in ein Rutschfeld verwandelt (Symbolbild).
Eisregen hat die gesamte Region38 in ein Rutschfeld verwandelt (Symbolbild).
Foto: dpa
  • Auch A2 zwischen Braunschweig-Ost und Peine betroffen.
  • Bei Wolfenbüttel-Adersheim: Audi bricht beim Überholen aus.
  • Am späten Abend entspannt sich die Situation wieder.

Region38. Am frühen Samstagabend einsetzender Eisregen hat zahlreiche Straßen in der Region38 in Rutschbahnen verwandelt. "Es kracht derzeit an allen Ecken und Enden", hieß es gegen 18.45 Uhr aus der Einsatzleitstelle der Polizeiinspektion Braunschweig. Im Laufe des späteren Abends hat sich die Situation wieder entspannt.

Allerdings ist bislang noch nicht klar, wie viele Unfälle sich wegen es Eisregens in der Region ereignet haben. Man sammele die Unfallmeldungen noch, teilte ein Beamter gegenüber news38.de mit.

Der bislang schwerste Unfall hat sich bei Wolfenbüttel-Adersheim ereignet: Trotz Eisglätte und Schneetreiben hatte ein 36-jähriger Audi-Fahrer auf der K90 überholt; während des Überholvorgangs brach der Pkw aus und krachte in den Skoda einer aus Richtung Salzgitter entgegenkommenden 25-jährigen Frau.

Der Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden; die Skoda-Fahrerin kam mit leichteren Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus.

Bei den anderen Glätteunfällen blieb es bei Blechschäden, teilte die Polizei mit. Betroffen sei auch die A2 - und hier vor allem der Bereich zwischen Braunschweig-Ost und Peine. Auch in der Stadt Peine selbst habe es zahlreiche Unfälle gegeben. Straßensperrungen gebe es bislang nicht.

Hatten in Hamburg die Behörden am Mittag nach Blitzeis mit Dutzenden Verletzten sowohl Autofahrern als auch Passanten geraten, zuhause zu bleiben, ist eine solche Warnung nach Einschätzung der Braunschweiger Polizei nicht nötig: "So schlimm ist's bei uns glücklicherweise nicht."

Trotzdem hat der Deutsche Wetterdienst seine Glättewarnung für die gesamte Region verschärft: Von Stufe 1 setzte er sie auf Stufe 3 hoch - der zweithöchsten überhaupt. Laut DWD dauert die Gefahr voraussichtlich noch bis gegen 22 Uhr an.

Am Abend wurde der Busverkehr in der Landeshauptstadt Hannover eingestellt. In Wolfsburg sind nach Angaben der Stadtverwaltung neun sogenannte Groß- und zwei Kleinräumfahrzeuge im Einsatz. Allerdings räumen sie lediglich Haupt- und Durchgangsstraßen.

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