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Glatteis-Bilanz: Wenige Verletzte, aber hoher Schaden

Trotz zahlreicher Stürze gab's nur wenige Verletzungen, berichteten die Feuerwehrleitstellen am Sonntagmorgen. Anders in Hamburg (unser Foto), wo zahlreiche Passanten mit Knochenbrüchen und Prellungen behandelt werden mussten.
Trotz zahlreicher Stürze gab's nur wenige Verletzungen, berichteten die Feuerwehrleitstellen am Sonntagmorgen. Anders in Hamburg (unser Foto), wo zahlreiche Passanten mit Knochenbrüchen und Prellungen behandelt werden mussten.
Foto: dpa
  • Feuerwehren: Nur wenige Einsätze wegen Stürzen.
  • Polizeidirektion berichtet über 47 Glatteis-Unfälle.
  • Gesamtschaden: rund 140.000 Euro.

Region38. Die Region38 hat den Eisregen am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag vergleichsweise glimpflich überstanden. Nach Angaben der Polizei haben sich im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig 47 glättebedingte Unfälle ereignet, wobei ein Gesamtschaden von rund 140.000 Euro entstanden sei. Inzwischen ist die Glättegefahr weitgehend beseitigt: Streufahrzeuge waren in der Nacht zumindest auf den Hauptstraßen fast pausenlos im Einsatz; die Temperaturen befinden sich inzwischen im Plusbereich.

Das teilte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen auf Nachfrage von news38.de mit. Der schwerste Unfall in der Region ereignete sich dabei am Samstagabend auf der Kreisstraße 90 zwischen Wolfenbüttel und dem Teilort Adersheim. Dort hatte ein 36-jähriger Autofahrer trotz Glätte und Schneetreibens überholt; dabei war sein Audi ausgebrochen und mit dem Skoda einer 25-jährigen Frau entgegengekommen. Beide Beteiligten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Im Landkreis Peine verunglückte eine 18-Jährige aus Edemissen auf spiegelglatter Fahrbahn: Sie war ins Schleudern geraten und mit ihrem Wagen in den Graben gerutscht. Dort blieb der Pkw auf der Seite liegen. Die junge Frau konnte sich zwar selbst aus dem Auto befreien; sie musste jedoch ins Klinikum Peine eingeliefert werden.

Vier Fußgänger-Stürze in Braunschweig

Bei den weiteren Glätteunfällen kamen die Fahrer entweder mit dem Schrecken oder mit leichten Verletzungen davon. Auch die Zahl der Stürze von Fußgängern hielt sich in Grenzen, wie eine Nachfrage von news38.de bei den Feuerwehr-Leitstellen ergab. "Wir mussten zwar ein paar Mal mehr raus als sonst - aber es war nichts Dramatisches", hieß es beispielsweise in Salzgitter. Und aus Wolfsburg hieß es: "Nichts Weltbewegendes."

In Braunschweig zählte die Feuerwehr-Leitstelle vier gestürzte Fußgänger, die medizinisch versorgt werden mussten; in Peine waren es fünf und in Wolfenbüttel zwei Stürze. "Schlimmer hat es Hannover getroffen", kommentierte ein Sprecher.

Dort hat sich am Samstagabend ein tödlicher Glätteunfall ereignet: Bei Devese - ein Ortsteil der Stadt Hemmingen - rutschte ein Autofahrer mit seinem Wagen von der Straße und prallte gegen einen Baum; der Mann starb wenig später im Krankenhaus. Zeitweise war in Hannover wegen der Glätte der Busverkehr eingestellt.

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