Braunschweig 

Jugend forscht: Braunschweiger auf Platz zwei

Sonja, Malte und Niklas Braband von der TU bzw. Neuen Oberschule aus Braunschweig.
Sonja, Malte und Niklas Braband von der TU bzw. Neuen Oberschule aus Braunschweig.

Paderborn. Die Bundessieger des Wettbewerbs "Jugend forscht" stehen fest. Sie wurden am heutigen Sonntag, 29. Mai 2016, in Paderborn ausgezeichnet worden. Gleich drei Preise gingen nach Nordrhein-Westfalen, zwei Sieger kommen aus Bayern. Den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit erhielt Tassilo Schwarz (17) aus dem bayrischen Seeon. Er entwickelte ein Abwehrsystem zum Aufspüren und Verfolgen von Drohnen.

Die Region 38 war mit vier Jungforschern angetreten - drei kommen aus Braunschweig, einer aus Peine. Im Fachgebiet Mathematik/Informatik schrammten Sonja (15), Niklas (14) und Malte Braband (19) von der Neue Oberschule und der TU Braunschweig nur knapp am ersten Platz vorbei. Sie wurden Zweiter und kassieren dafür 2.000 Euro Prämie.

Region 38 sammelt und regelt Temperatur

Die Braunschweiger hatten sich mit Sammelbildern, wie es sie etwa zur Fußball-EM gibt, auseinandergesetzt. Ihr Projekt "Das Geheimnis der Fifimatic – oder: Neues über Sammelbilder" zeigt eine Formel, wie viel Sammler durchschnittlich in ein Album investieren müssten, bis es voll ist. Geschlagen wurden sie nur von Stefan Genchev (17) aus Nordrhein-West­falen. Er entwickelte ein softwarebasiertes System, das nicht nur Ordnung in das übliche Passwort-Chaos bringt, sondern auch eine sichere Online-Kommunikation etwa mit Banken oder Behörden ermöglicht.

Lars Witte vom Ratsgymnasium Peine war in der Kategorie "Technik" ins Rennen gegangen. Der 18-Jährige hat zwar keinen Preis gewonnen, dafür aber sicher einige Erfahrungen. Er hatte eine Hardware mit Servomotor für smartes Heizen entwickelt: Eine "intelligente Jalousie", die automatisch heizen und kühlen kann. So lassen sich Schwankungen der Raumtemperatur ausgleichen.

Beim 51. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" hatten 191 Nachwuchsforscher der Jury insgesamt 110 Projekte vorgestellt. Seit Donnerstag hatten die Landessieger des 1965 vom damaligen "Stern"-Chefredakteur Henri Nannen gegründeten Wissenschaftswettbewerbs den Juroren ihre Forschungsarbeiten vorgestellt.

Insgesamt erhielten die Nachwuchs-Wissenschaftler Geld- und Sachpreise im Wert von rund einer Million Euro. Alle Sieger gibt es hier als PDF.

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