Braunschweig 

St. Vinzenz: Das sagt der Oberbürgermeister

Ulrich Markurth spricht zu den Gästen.
Ulrich Markurth spricht zu den Gästen.
Foto: Fabien Tronnier

Braunschweig. Nachdem die Meldung zur Schließung des St. Vinzenz Krankenhaus für Furore gesorgt hat, meldet sich nun Oberbürgermeister Ulrich Markurth zu Wort.

"Ich bedaure die Gesamtentwicklung und die nun schon zum Jahresende angekündigte Schließung der Einrichtung sehr. Die heutige Nachricht hat mich überrascht, der Träger hat mich nicht vorab davon informiert", sagte Markurth.

Vor allem für die Patienten, deren Angehörige und die Beschäftigten hätte er sich frühere Klarheit gewünscht. Er bedauert die Kurzfristigkeit der mitgeteilten Schließung.

In einer Mitteilung des Krankenhauses heißt es am 30. November: "Eine qualitativ hochwertige und sichere Patientenversorgung ist das oberste Ziel aller Verantwortlichen in einem Krankenhausbetrieb. Träger und Management des Krankenhaus St. Vinzenz Braunschweig können dafür im ersten Halbjahr 2017 keine Garantie mehr geben."

"Wichtig ist nun, dass schnellstmöglich die qualifizierte Patientenversorgung hier am Standort Braunschweig sichergestellt und trotz der zeitlichen Enge der Wegfall der Versorgung von St. Vinzenz aufgefangen wird."

Der Bedarf für Braunschweig sei da. Die vom Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen und der Landesregierung in Aussicht gestellte Förderung von 14 Millionen sei zurückgestellt. Die Förderung war gedacht, um insbesondere bauliche Investitionen vorzunehmen.

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Zudem fordert Braunschweigs Oberbürgermeister: "Eine auskömmliche Finanzierung der Patientenversorgung sollte von den Kassenvertretern schnellstmöglich und unbürokratisch sichergestellt werden. Das Städtische Klinikum hat bereits zusätzliche Planbetten für das Fachgebiet beantragt."

Kommentare einblenden
Braunschweig 

BS Energy warnt vor unseriöser Telefonakquise

Foto: BS Energy
Mehr lesen