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Braunschweig 

Neujahrsfahrt: Mit alten Straßenbahnen durch Braunschweig

So ging Straßenbahnfahren früher - und eben heute bei der Neujahrsrundfahrt.
So ging Straßenbahnfahren früher - und eben heute bei der Neujahrsrundfahrt.
Foto: Leonie Steger

Braunschweig. Es ist das Highlight für Bahnliebhaber: Die Neujahrsfahrt historischer Straßenbahnen in Braunschweig.

Und so warten am Sonntag, 8. Januar, trotz frostiger Temperaturen an die 200 Menschen auf die historischen Gefährte. Genaugenommen auf eine alte und eine neue. Denn 2017 feiern sowohl ein Modell aus dem Jahr 1977 als auch ein Modell aus dem Jahr 2007 ihr Jubiläum mit der Neujahrsfahrt.

Am Bahnsteig D des Hauptbahnhofs wartet an diesem Morgen auch ein kleiner Trupp, der eigens aus Hannover angereist ist. Andreas Lange, Sabine Schwarze, Frederik Schwarze und Gianni Bunkus sind Mitglied im Hannoverschen Straßenbahnmuseum.

Sie sind mit dem heutigen Fahrer befreundet und freuen sich deshalb besonders. Um in Braunschweig mit ihm Bahn zu fahren, trotzen sie daher auch Schnee und Eis. „Es sind natürlich wieder mehr Männer als Frauen hier“, lacht Sabine. „Aber das bin ich bei meinem Hobby gewohnt.“

Mit Leib und Seele Straßenbahnfahrer

Und dann rollen sie an: Zwei Straßenbahnen, im Schlepptau teils aufwendig renovierte historische Beiwagen. Fahrer Alexander Schwieger läutet bei der Einfahrt.

Der 25-jährige ist mit Leib und Seele Bahnfahrer. „Das war schon immer mein Berufswunsch“, lacht er. Vor allem der Kontakt mit den Fahrgästen gefällt ihm. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, erzählt er. Da nimmt man auch schon mal unliebsame Arbeitszeiten in Kauf.

Heizung? Ja klar!

Ob die Wagen beheizt sind, wird er gefragt. Ja, versichert er, während die restlichen Fahrgäste einsteigen. Und dann kann es auch schon losgehen in die winterliche Löwenstadt. Noch einmal bimmeln - und die Neujahrsfahrt 2017 ist eingeläutet..

Hier sind die Fotos

Neujahrsrundfahrt mit alter Straßenbahn

News38 

Glatteis-Bilanz: Wenige Verletzte, aber hoher Schaden

Trotz zahlreicher Stürze gab's nur wenige Verletzungen, berichteten die Feuerwehrleitstellen am Sonntagmorgen. Anders in Hamburg (unser Foto), wo zahlreiche Passanten mit Knochenbrüchen und Prellungen behandelt werden mussten.
Trotz zahlreicher Stürze gab's nur wenige Verletzungen, berichteten die Feuerwehrleitstellen am Sonntagmorgen. Anders in Hamburg (unser Foto), wo zahlreiche Passanten mit Knochenbrüchen und Prellungen behandelt werden mussten.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
  • Feuerwehren: Nur wenige Einsätze wegen Stürzen.
  • Polizeidirektion berichtet über 47 Glatteis-Unfälle.
  • Gesamtschaden: rund 140.000 Euro.
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