Braunschweig 

Schoduvel: Polizei mit Sicherheitshinweisen

Schoduvel
Schoduvel
Foto: dpa

Braunschweig. Mit einer erhöhten Anzahl an Einsatzkräften, zusätzlicher Videoüberwachung und der Absicht, "konsequent gegen Störungen vorzugehen", stellt sich die Braunschweiger Polizei auf den Schoduvel am 26. Februar ein.

Vor dem Hintergrund einer allgemeinen abstrakt hohen Gefährdungslage bei Großveranstaltungen hat die Polizei in enger Abstimmung mit dem Veranstalter, der Stadt Braunschweig und weiteren Beteiligten ein Sicherheitskonzept erstellt. Es soll einen höchstmöglichen Schutz gewährleisten und "mögliche Gefahren und Beeinträchtigungen von außen minimieren", hieß es.

Das ist konkret geplant:

Neben den bekannten Standorten in der Innenstadt werden auch die Bereiche Europaplatz/Volkswagenhalle, Altstadtmarkt und Bohlweg/Georg-Eckert-Straße mit stationären Kameras überwacht. Daneben sind auch mobile Videotrupps der Polizei im Einsatz.

Zu den üblichen Absperrungen entlang der Umzugsstrecke wird die Polizei an besonderen Stellen auch massive technische Sperren einplanen.

Konkrete Gefährdungshinweise oder Warnungen gebe es aktuell nicht, so dass einer Teilnahme an der Veranstaltung nichts entgegen steht.

Polizei appelliert an Besucher

Dennoch sollten die Besucher einige Regeln beachten und damit auch die Arbeit der Polizei unterstützen.

Auf Verkleidungen und das Mitführen von Gegenständen, die einen gefährlichen Eindruck erwecken könnten, sollte verzichtet werden. Taschen, Rucksäcke oder andere Behältnisse sollten nicht unbeaufsichtigt und herrenlos abgelegt werden. Der Einsatz von Drohnen über Menschenmengen ist verboten, ebenso das Zünden von Feuerwerkskörpern.

Wie bei allen Großveranstaltungen warnt die Polizei vor möglichen Taschendiebstählen, insbesondere auch bei späteren Aufenthalten in Gaststätten und Diskotheken.

Polizei auch in Sozialen Medien

Gesamteinsatzleiter Walter Kirchhoff sagte: "Die Terroranschläge in Berlin und Nizza veranlassen uns, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dafür bitten wir um Verständnis. Es besteht momentan kein Grund, ängstlich zu sein. Sollte sich daran etwas ändern, dürfen die Menschen darauf vertrauen, dass die Polizei angemessen reagiert und rechtzeitig darüber informiert."

Während der Veranstaltung gibt die Polizei in kurzen Abständen aktuelle Informationen unter https://www.facebook.com/PolizeiBraunschweig/ und https://twitter.com/Polizei_BS.

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Welt 

Nach Babyfund in Koffer: Das sagt die Mutter

Die Angeklagte Laura S. sitzt am 17.02.2017 mit ihren Anwälten Pascal Ackermann (l) und Matthias Waldraff im Landgericht in Hannover (Niedersachsen). Die 22-jährige muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags verantworten. Ihr Freund hatte Ende September in der Abstellkammer der gemeinsamen Wohnung den Koffer entdeckt. Darin befanden sich ein wenige Tage altes lebendes Mädchen und eine skelettierte Babyleiche.
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