Braunschweig 

Gliesmarode: Schwimmunterricht für keine weiteren Schulen

Das Bad Gliesmarode.
Das Bad Gliesmarode.
Foto: Julia Gresförder

Braunschweig. Schulen, die darauf spekuliert haben, dass der Schwimmunterricht zukünftig im Bad Gliesmarode stattfinden könnte, werden jetzt enttäuscht. Denn: Eine Ausweitung dieses Angebots ist nach Auskunft des Badezentrums Gliesmarode Betriebsgesellschaft mbH derzeit nicht möglich. Das hat die Stadt Braunschweig am Freitagnachmittag mitgeteilt.

Die Grundschulen Comeniusstraße, Gliesmarode, und Heinrichstraße sowie die IGS Franzsches Feld und die Gymnasien Ricarda-Huch-Schule und Neue Oberschule können das Badezentrum Gliesmarode dagegen unverändert für ihren Schwimmunterricht nutzen.

Vertrag akzeptiert

Der Rat der Stadt Braunschweig hatte am Freitag. 17. Februar, in einer Mitteilung von der aktuellen Situation erfahren. In seiner Sitzung am 6. Dezember 2016 hatte der Rat bereits folgenden Beschluss gefasst:

"Der Rat der Stadt Braunschweig fordert die Verwaltung auf, den privaten Betreiber des Badezentrums Gliesmarode erneut zu einem Gespräch einzuladen, um zu einer Lösung für das Schulschwimmen im Sinne der Schüler an den betroffenen Schulen im Osten Braunschweigs zu gelangen. Gleichzeitig appelliert der Rat der Stadt Braunschweig an Friedrich Knapp, sich der Stadt Braunschweig gegenüber kompromissbereit zu zeigen, denn ursprünglich wurde der Öffentlichkeit die Übernahme des Bades in Gliesmarode als eine Art Sponsoringprojekt dargestellt."

Die Verwaltung habe daraufhin die Badezentrum Gliesmarode Betriebsgesellschaft mbH zu einem weiteren Gespräch eingeladen. Unmittelbar vor dem vereinbarten Gespräch habe die Betriebsgesellschaft dann mitgeteilt, dass sie den ursprünglich bereits ausgehandelten Vertrag ohne Vorbehalte und weiteren Gesprächstermin akzeptiere.

Das sind die betroffenen Schulen

Dieser Vertrag beziehe sich auf die Nutzung des Bades auf Basis des Bedarfs zum Schuljahresbeginn 2016/2017 durch sechs Schulen für das Schulschwimmen, die das Bad fußläufig erreichen können. Dies sind die Grundschulen Comeniusstraße, Gliesmarode und Heinrichstraße, die Gymnasien Neue Oberschule und Ricarda-Huch-Schule sowie die IGS Franzsches Feld.

Die Verwaltung habe vorgehabt, in dem vereinbarten Gesprächstermin den Vorschlag zu unterbreiten, dass weitere Schulen das Bad in Gliesmarode nutzen können und die Stadt ein entsprechend höheres Entgelt zu zahlen bereit sei.

Dies seien Schulen gewesen, die das Bad zwar nicht fußläufig erreichen können, aber im Zuge der Verhandlungen Bedarf an der Nutzung des Bades Gliesmarode angemeldet und dies auch schon vor der Schließung bereits genutzt hatten. Erst kürzlich kam der Wunsch zur Nutzung des Bades in Gliesmarode seitens der IGS Volkmarode dazu.

Erneute Prüfung zum Schuljahr 2017/2018

Da das Gespräch abgesagt worden war, habe die Stadt erneut Kontakt zur Betriebsgesellschaft aufgenommen, um die Bereitschaft zur Ausweitung der Nutzung zu hinterfragen. Am Donnerstag hatte die Betriebsgesellschaft der Verwaltung mitgeteilt, dass derzeit nur die sechs Schulen untergebracht werden können.

Insofern ist derzeit keine Ausweitung der Nutzung des Bades in Gliesmarode für das Schulschwimmen möglich. Im Vorfeld der nächsten Belegungsplanung der Bäder für das Schulschwimmen (zum 1. Schulhalbjahr 2017/2018) wird die Ausweitung der Nutzung des Bades Gliesmarode erneut geprüft.

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