Braunschweig 

"Garten der Erinnerung" kann kommen

Mit Laken und Transparenten an der als "Garten der Erinnerung" vorgesehenen Grünfläche tun die Anwohner des Wohngebiets Roselies-Süd ihre Meinung kund.
Mit Laken und Transparenten an der als "Garten der Erinnerung" vorgesehenen Grünfläche tun die Anwohner des Wohngebiets Roselies-Süd ihre Meinung kund.
Foto: Fabien Tronnier

Braunschweig. Der "Garten der Erinnerung" in der Nähe der Roseliesstraße kann realisiert werden. Der Anwohner, der gegen die städtischen Planungen vor dem Verwaltungsgericht geklagt hatte, nahm am gestrigen Donnerstag seine Klage in der mündlichen Verhandlung zurück.

Einstimmiger Beschluss

Die Stadtverwaltung wird laut Mitteilung vom Freitag, 21. April, den im September vergangenen Jahres vom Rat der Stadt einstimmig gefassten Beschluss umsetzen, den "Garten der Erinnerung" anzulegen.

Erst reden

Zuvor will sie, wie angekündigt, den Dialog mit Anwohnern und politischen Vertretern suchen, um die Einzelheiten des Projekts noch einmal vor Ort zu erläutern. Der "Garten der Erinnerung" soll Teil der Erinnerungspartnerschaft mit dem belgischen Ort Aiseau-Presles, der Nachfolgegemeinde des Ortes Roselies, sein, im Blick auf die kriegerischen Auseinandersetzungen, die in Roselies während des Ersten Weltkrieges stattfanden.

Damals hatten Soldaten des herzoglichen Braunschweigischen Infanterieregiments 92 im belgischen Dorf Roselies Kriegsverbrechen begangen haben, ist zwar schon mehr als 100 Jahre her. Doch in Vergessenheit geraten sollen die Vorgänge im August 1914 nicht.

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Braunschweig 

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