Braunschweig 

Hier live mitfiebern: Lieberknecht will die Emotionen

Onel Hernandez freut sich nach dem 0:1 im Hinspiel in Bochum (Archvbild).
Onel Hernandez freut sich nach dem 0:1 im Hinspiel in Bochum (Archvbild).
Foto: dpa

Braunschweig. Fünf Spiele hat die Braunschweiger Eintracht in dieser Saison noch zu bestreiten. Fünf Spiele um den "ganz großen Traum" vom Aufstieg perfekt zu machen. Drei davon tragen die Löwen vor heimischem Publikum in Eintracht-Stadion aus. Ein Vorteil?

"Ich habe sehr emotionale Spieler, die sehr viel mitkriegen während des Spiels und auch einen Push kriegen durch die Zuschauer", sagt Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Spiel gegen den VfL Bochum am Sonntag, 23. April, um 13.30 Uhr.

Brisanter Aufstiegskampf

Beide Vereine brauchen im Saison-Endspurt die Punkte. Eintracht kann mit einem Sieg wieder auf einen Aufstiegsplatz klettern, da sich Stuttgart (1.) und Union Berlin (3.) im direkten Duell am Montag die Punkte wegnehmen. Die Bochumer liegen trotz Platz 9 nur fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Sollten die dahinterliegenden Mannschaften punkten, kann es für die Ruhrpöttler nochmal eng werden.

Torsten Lieberknecht erwartet daher "entsprechend große Gegenwehr" der Gäste. "Es wird ein Geduldsspiel werden. Wir wollen unbedingt den Dreier, müssen aber trotzdem Ruhe ins Spiel bringen." Lieberknecht sieht nach der Derby-Niederlage die Mannschaft in der Verantwortung. "Jetzt gilt es erst recht, das Spiel wettzumachen."

"Wir wollen das Spiel nutzen, die Punkte holen und sichern nicht locker lassen. Das ist die schöne Brisanz im Aufstiegskampf," sagt Lieberknecht.

Offene Worte von Schönfeld

Personell sieht es gut aus bei den Blau-Gelben. Neben dem langfristig verletzten Marcel Correia sind nur Adam Matuschyk, der individuell trainierte und Patrick Schönfeld noch angeschlagen. "Ich hatte mit Patrick unter der Woche ein Gespräch. Er fühlt sich nach seiner Oberschenkel-Verletzung noch nicht ganz fit," so Lieberknecht und lobt die offenen Worte des Mittelfeldspielers.

Eine Option für den zuletzt die Durchschlagskraft vermissenden Angriff, ist Eigengewächs Phillip Tietz. Der 19-Jährige hat zuletzt durch starke Leistungen in der U23 (Vier Tore in zwei Spielen) auf sich aufmerksam gemacht und wurde vorsorglich nicht für das nächste Spiel der Nachwuchsmannschaft abgestellt. Eine Einsatzgarantie bei den Profis ist das freilich nicht, aber zumindest eine Möglichkeit.

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