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Harz 

Neonazi-Kundgebung: Erst Goslar, dann Wolfenbüttel

Rund 180 Gegendemonstranten stelllten sich 36 Akteuren des rechtsgerichteten "Kollektivs Harz" entgegen.
Rund 180 Gegendemonstranten stelllten sich 36 Akteuren des rechtsgerichteten "Kollektivs Harz" entgegen.
Foto: Bundespolizei/Twitter

Goslar/Wolfenbüttel. Die beiden Demonstrationen in Goslar am heutigen Samstag sind aus Sicht der Polizei ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Beamten zählten 36 Mitglieder und Sympathisanten des rechtsgerichteten "Kollektivs Nordharz", die in der Klubgartenstraße im Bereich des Bahnhofsvorplatzes nach eigenen Angaben ein "Signal gegen Überfremdung" setzen wollten.

Ihnen stellten sich unter dem Motto "Goslar ist weltoffen, kein Platz für Rassisten" rund 180 Gegendemonstranten entgegen, darunter auch der Goslarer Oberbürgermeister Oliver Junk und Landrat Thomas Brych (SPD). "Left Side Harz" hat sogar 250 Teilnehmer der Gegendemo gezählt.

Weiter nach Vienenburg und Wolfenbüttel

Nach ihrer Kundgebung in Goslar zogen die Rechtsextremen weiter nach Vienenburg und Wolfenbüttel. Nach Angaben der Polizei hat es dort jeweils kurze, nur wenige Minuten dauernde Demonstrationen gegeben; in Wolfenbüttel wurden nach Angaben von "Left Side Harz" etwa 20 Demo-Teilnehmer gezählt. Laut Polizei Wolfenbüttel sind dort keine Zwischenfälle bekannt geworden.

Auch die Goslarer Einsatzleiterin Petra Krischker zog ein positives Fazit: Es habe keine "langfristigen Beeinträchtigungen des Straßen- und öffentlichen Nahverkehrs" gegeben. Ihren Beamten dankte sie für "ihr besonnenes Engagement", den Bürgern "für ihre Geduld während der polizeilichen Maßnahmen".

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