Helmstedt 

Verfolgungsfahrt: Helmstedter kaum zu stoppen

Helmstedt. In Helmstedt hat sich ein Autofahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten am Samstagabend, 18. März, mitteilten, begann alles am "Kaufland" am Magdeburger Berg. Dorthin wurde die Polizei zu einer vermeintlichen Körperverletzung gerufen.

Noch bevor die eingesetzten Beamten ihn ansprechen konnten, stieg der 37-Jährige in seinen VW Polo und wollte damit schnell vom Parkplatz fahren. Ein zweites Polizeiauto versperrte allerdings die Ausfahrt. Anstatt aufzugeben, umfuhr der Mann das Einkaufsgelände in "rücksichtsloser und verkehrsgefährdender Fahrweise", wie es die Polizei formuliert.

Und obwohl die Polizei ihn verfolgte, hielt der Helmstedter, der zu allem Übel keinen Führerschein hat, nicht an. Einer weiteren Sperre wich er aus, indem er auf einem kleineren Parkplatz neben dem "Dänischen Bettenlager" mehrere parkende Fahrzeuge umkreiste.

Mann rammt Streifenwagen

Mehrere Streifenwagen versperrten ihm dort den Weg. Der 37-Jährige rammte einen davon – woraufhin die Polizei ihn stellen konnte. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Polizisten im Wagen leicht verletzt.

Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 1,51 Promille, außerdem hatte er wohl vorher Drogen konsumiert. Unter anderem deswegen kannte die Polizei ihn auch schon.

Das vermeintliche Opfer der gemeldeten Körperverletzung, die 35-jährige Lebensgefährtin des Autofahrers, gab gegenüber der Polizei an, dass sie gar nicht geschlagen wurde. "Aber zum Glück konnte die Weiterfahrt dieses absolut verkehrsuntüchtigen Mannes verhindert werden", so der letzte Satz der Polizeimitteilung.

Helmstedt 

Mit Hunden sicher umgehen: Lebenshilfe bildet weiter

Die Teilnehmer des Kurses mit Flocke (Mitte) zeigen stolz ihre Hunde-Führerscheine und Urkunden.
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Foto: Lebenshilfe
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