Welt 

Kampfsportler greift vier Polizisten an – Polizei appelliert

Guben. Nach einem gewalttätigen Angriff auf Polizisten hat die Polizeigewerkschaft mehr Schutz verlangt.

Ein Hobby-Kampfsportler hatte am Freitag, 27. Januar, in Guben (Brandenburg) vier Polizisten angegriffen und verletzt. Der verschmähte 25-Jährige versuchte am Freitagnachmittag in die Wohnung seiner Ex-Freundin zu kommen.

Vier Polizisten kamen dazu und wollten den Streit schlichten, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Facebook-Nachricht der Polizei (siehe unten). Daraufhin habe er ein Messer gezückt und damit gedroht, auf die Polizisten einzustechen.

Als die vier dazu gerufenen Polizisten den Streit schlichten wollten, habe er ein Messer gezückt und damit gedroht, auf die Polizisten einzustechen, heißt es in einem jetzt von der Polizei Brandenburg veröffentlichten Facebook-Beitrag.

Danach sei er auf die Beamten losgegangen. Das Resultat: Insgesamt wurden drei Polizisten und eine Polizistin verletzt. Zwei von ihnen wurden bewusstlos geschlagen, heißt es von der Polizei.

"Nur mit Unterstützung weiterer Polizisten und unter Einsatz von Pfefferspray konnte der Tatverdächtige überwältigt und vorläufig festgenommen werden", so die Beamten.

Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß, berichtet "Focus" online. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Drogen oder Alkohol waren bei dem Wutausbruch nicht im Spiel. Entsprechende Tests verliefen negativ.

"Der Fall in Guben war auch für erfahrene und gut trainierte Kollegen eine neue Dimension der Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber Polizeibeamten", hieß es in der Mitteilung. Die Polizei hat daher die Kampagne "Auch Mensch" gestartet.

Kommentare einblenden
Welt 

Urteil: Straßenreinigungsgebühren nicht gerecht

Symbolbild
Symbolbild
Foto: dpa
Mehr lesen