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Paris-Anschlag – Auch Deutsche verletzt

Polizisten am Ort des Pariser Anschlags.
Polizisten am Ort des Pariser Anschlags.
Foto: dpa

Paris. Bei dem Terroranschlag auf den Pariser Champs-Élysées ist auch eine Deutsche verletzt worden. Die Frau habe sich zufällig am Tatort aufgehalten, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag, 21. April, in Berlin. Sie habe ernste Verletzungen, sei aber nicht lebensbedrohlich verletzt worden.

"Nicht einschüchtern lassen!"

Der Anschlag am Donnerstagabend erschütterte die Schlussphase der Kampagne zur französischen Präsidentenwahl an diesem Sonntag. Premierminister Bernard Cazeneuve rief die Franzosen auf, sich nicht vom Terror einschüchtern zu lassen.

"Nichts darf diesen für unser Land fundamentalen demokratischen Augenblick beeinträchtigen", sagte er am Freitag in Paris. "Es ist unsere Aufgabe, der Angst, der Einschüchterung und der Manipulation, die den Feinden der Republik in die Hände spielen würde, nicht nachzugeben."

Polizist stirbt

Ein Mann hatte am Donnerstagabend auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées im Herzen der Hauptstadt mit einem Sturmgewehr auf Polizisten geschossen und einen Beamten getötet.

Zwei weitere Beamte und eine Passantin wurden verletzt. Die Polizei erschoss den Angreifer, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Attacke für sich. Französische Ermittler nahmen drei Personen aus dem familiären Umfeld des getöteten Angreifers in Polizeigewahrsam, um sie zu vernehmen.

Sonntag ist Wahltag

Der Anschlag überschattet das Wahlkampffinale vor dem ersten Wahlgang am Sonntag. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kritisierte die Anti-Terror-Politik scharf. Seit zehn Jahren sei unter den Regierungen der Konservativen und der Sozialisten alles getan worden, damit Frankreich den "Krieg" gegen den Terrorismus verliere.

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Anschlag zum Trotz: BVB-Aktie erholt sich

Die zerstörte Scheibe des Mannschaftsbusses der Fußballmannschaft von Borussia Dortmund, aufgenommen am 11. April  in Dortmund, in der Nacht nach dem Vorfall.
Die zerstörte Scheibe des Mannschaftsbusses der Fußballmannschaft von Borussia Dortmund, aufgenommen am 11. April in Dortmund, in der Nacht nach dem Vorfall.
Foto: dpa
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