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Grausiger Verdacht bestätigt: Säugling wurde getötet

Ein Ortsschild von Weißenfels (Archivbild)
Ein Ortsschild von Weißenfels (Archivbild)
Foto: dpa

Weißenfels. Der in Weißenfels tot entdeckte Säugling ist getötet worden. Die Obduktion der Leiche habe den Verdacht der Ermittler bestätigt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Naumburg. Demnach habe das Kind nach der Geburt gelebt und sei nach massiver Gewalteinwirkung auf den Körper gestorben. Der genaue Todeszeitpunkt sei unklar. Die Tat müsse sich zwischen Karfreitag und dem vergangenen Montag ereignet haben. Weitere Details will die Behörde aus taktischen Gründen zunächst nicht mitteilten.

Ein Zeuge hatte die versteckte Babyleiche am Montagnachmittag bei Arbeiten auf dem Grundstück entdeckt. Seitdem suchen die Ermittler die Eltern des Kleinen. Bisher gebe es keine heiße Spur, sagte der Staatsanwaltschafts-Sprecher. Die Polizei gründete eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe, um den Fall zu bearbeiten.

Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Zeugen, die rund um den Fundort an der Zeitzer Straße auffällige Beobachtungen gemacht haben. Zudem soll der Fall in der nächsten Folge der MDR-Sendung "Kripo live" vorgestellt werden, kündigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft an.

Dieser Fall erinnert an die Säuglingsfunde in Wendhausen im Herbst vergangenen Jahres und in Knesebeck im März: Auch Im rheinland-pfälzischen Schifferstadt war Mitte April ein toter Säugling in einem Altkleidersack gefunden worden.

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Nach Skandalen: Von der Leyen feuert Chef-Ausbilder

Der Generalmajor des Heeres der Bundeswehr und Kommandeur des Ausbildungskommandos Heer, Walter Spindler (Archivbild)
Der Generalmajor des Heeres der Bundeswehr und Kommandeur des Ausbildungskommandos Heer, Walter Spindler (Archivbild)
Foto: dpa
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