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Wolfenbüttel 

Bank-Schließfächer überflutet: Kunden gehen leer aus

Feuerwehrleute räumen am 26.07.2017 am Ufer des Flusses Innerste in Hildesheim (Niedersachsen) Sandsäcke beiseite. Nach starken Regenfällen hat die Innerste in der Nacht am Pegel Heinde einen Rekordstand erreicht.
Feuerwehrleute räumen am 26.07.2017 am Ufer des Flusses Innerste in Hildesheim (Niedersachsen) Sandsäcke beiseite. Nach starken Regenfällen hat die Innerste in der Nacht am Pegel Heinde einen Rekordstand erreicht.
Foto: dpa

Bad Salzdetfurth/Schladen. Die Nutzer von 280 vollgelaufenen Schließfächern einer Bank in Niedersachsen bleiben wohl auf dem Schaden sitzen. In eine Sparkassen-Filiale in Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) war während eines Hochwassers Ende Juli Wasser eingedrungen.

Die Schließfächer sind nach Angaben der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine aber nicht gegen sogenannte Elementarschäden versichert, berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Deshalb werde der Schaden den Kunden nicht ersetzt. Sie erhalten von der Sparkasse aber pauschal jeweils 50 Euro "für die entstandenen Unannehmlichkeiten", zitiert die Zeitung die Bank.

Aktien oder Wertpapiere

Schließfächer in einer Bank gelten eigentlich als ein sehr sicherer Ort. Kunden lagern dort wichtige Papiere wie beispielsweise Notarverträge oder Aktien, aber auch Wertgegenstände wie Gold und Geld.

Auch der Tresorraum der Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen in Bad Salzdetfurth war laut HAZ überflutet worden. Die Mieter dieser Schließfächer seien aber gegen Elementarschäden versichert. Darunter versteht man Schäden, die durch das Wirken der Natur hervorgerufen werden.

Pegel gehen zurück

Unterdessen gehen die durch den Dauerregen seit Freitag angestiegenen Pegel in der Region wieder zurück: Kurz nach Mitternacht hatte die Oker bei Schladen mit 1,20 Meter die Schwelle zur Meldestufe 1 überschritten, seit etwa 7 Uhr fällt er aber wieder; der Höchststand lag bei 1,47 Meter.

Wolfenbüttel 

Schüsse aus dem Fenster: Polizei macht kurzen Prozess

Mit vereinten Kräften rückten Wolfenbütteler und Braunschweiger Polizeibeamte an (Symbolbild).
Mit vereinten Kräften rückten Wolfenbütteler und Braunschweiger Polizeibeamte an (Symbolbild).
Foto: dpa
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