Wolfsburg 

Bericht: Ausreiseverbot gegen 32 Islamisten in Niedersachsen

Einer der bekanntesten Islamisten, die aus Deutschland ausgereist sind und sich dem IS angeschlossen haben, ist der frühere Berliner Rapper Dennis Cuspert; er ist vermutlich in Syrien bei Kämpfen getötet worden.
Einer der bekanntesten Islamisten, die aus Deutschland ausgereist sind und sich dem IS angeschlossen haben, ist der frühere Berliner Rapper Dennis Cuspert; er ist vermutlich in Syrien bei Kämpfen getötet worden.
Foto: dpa

Wolfsburg/Hildesheim/Hannover. Niedersächsische Behörden haben gegen 32 mutmaßliche Islamisten Ausreiseverbote erlassen. Das geht aus Recherchen der Braunschweiger Zeitung (kostenpflichtiger Inhalt) hervor.

Demnach haben die Kommunen zwischen Januar 2013 und Oktober 2016 die Pässe, Personalausweise beziehungsweise Ersatzpapiere von insgesamt 34 Personen eingezogen; bei 32 von ihnen soll der Verdacht bestehen, dass sich diese im Ausland der Terrormiliz IS oder anderen Islamisten-Gruppierungen anschließen könnten.

Die Stadt Hildesheim hat laut Braunschweiger Zeitung zehn Personen mit einem Ausreiseverbot belegt. In Wolfsburg sei es ein einziger Fall gewesen; weitere Fälle gebe es aus Salzgitter und Peine.

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