Wolfsburg 

Vollgas dank VW-Trend? Porsche SE legt Zahlen vor

Hans Dieter Pötsch ist Vorstandschef der PSE. (Archiv)
Hans Dieter Pötsch ist Vorstandschef der PSE. (Archiv)
Foto: dpa

Wolfsburg/Stuttgart. Dank des Aufwärtstrends von Volkswagen nach dem Abgas-Skandal dürfte auch VW-Hauptaktionär Porsche SE einen kräftigen Gewinn eingefahren haben. Entsprechende Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 will die Firma am Dienstag, 21. März, ab 10 Uhr in Stuttgart vorlegen.

Das Unternehmen mit nur etwa 30 Mitarbeitern ist eine Beteiligungsgesellschaft, die rund 52 Prozent der Stimmrechte an VW hält. Der Autoclan Porsche/Piëch hat das Sagen bei der Porsche SE (PSE), die 2007 entstand und keinen direkten Bezug zum Autobauer Porsche AG hat. Dieser wiederum ist eine VW-Tochter.

Pötsch ist Vorstandschef

Die PSE und VW sind eng miteinander verwoben. Der VW-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller sitzt auch im Porsche-SE-Vorstand, der Aufsichtsratschef von Volkswagen, Hans Dieter Pötsch, ist Vorstandschef der PSE.

Eine faustdicke Überraschung war unlängst die Ankündigung des PSE-Miteigentümers und früheren VW-Konzernlenkers Ferdinand Piëch, einen Großteil seines gut 1,1 Milliarden Euro schweren Aktienpaketes verkaufen zu wollen. Der 79-Jährige hält noch 14,7 Prozent an der PSE, der Anteil beschert ihm mit einem PSE-Aufsichtsratsmandat bisher den letzten Posten im VW-Reich. Dieses Mandat dürfte er Ende Mai auf der Porsche-Hauptversammlung verlieren. Der PSE-Vorstand dürfte sich am Dienstag auch zum Thema Piëch äußern.

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Von links: Manuel Stanke, Leiter Brand- und Katastrophenschutz und Dennis Weilmann, Leiter Kommunikation.
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Foto: Stadt Wolfsburg
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