Wolfsburg 

Mann misshandelt eigenen Hund

Ein Jack Russell Terrier aus Wolfsburg hatte Pech mit seinem Besitzer, aber auch Glück mit drei aufmerksamen Frauen. (Symbolbild)
Ein Jack Russell Terrier aus Wolfsburg hatte Pech mit seinem Besitzer, aber auch Glück mit drei aufmerksamen Frauen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Wolfsburg. Drei aufmerksamen Zeuginnen ist es zu verdanken, dass ein Hund jetzt in Sicherheit ist. Wie die Polizei Wolfsburg am Donnerstag, 20. April, schreibt, haben die Frauen am Mittwochnachmittag auf dem Willy-Brandt-Platz beobachtet, wie ein 32-jähriger Oebisfelder auf seinen eigenen Jack Russell Terrier eintritt und -schlug.

Mit Flasche geschlagen

Sie riefen die Polizei, als sie beobachteten, wie der Hundebesitzer seinen Vierbeiner mehrmals getreten und mit einer gefüllten Plastikflasche geschlagen habe. Außerdem habe er sein offenes Bier über dem Hund auslaufen lassen, so die übereinstimmenden Beobachtungen.

Schon beim Eintreffen der Beamten nur eine Minute später kam der Hund zitternd angelaufen und suchte zwischen den Beinen eines Einsatzbeamten offensichtlich Schutz. Der Oebisfelder bestritt jedoch die Vorwürfe, räumte aber ein, er habe seinen Hund lediglich angebrüllt, weil dieser ihm nicht gehorcht habe.

Hund wollte weg

Als die Polizisten die Tür des Streifenwagens öffneten, um den Terrier ins Tierheim zu bringen, sprang der Hund wie selbstverständlich sofort ins Auto. Für die Beamten entstand der Eindruck, dass der Hund schnellstmöglich weg wollte. Schon beim Anfahren hörte der Vierbeiner auf zu zittern. Das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg wurde eingeschaltet.

Der Besitzer muss sich jetzt wegen des Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz verantworten.

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