News38 

Lehrer streiken für mehr Geld – auch bei uns

Einige Schulen bleiben zu. (Archivbild)
Einige Schulen bleiben zu. (Archivbild)
Foto: dpa

Hannover/Braunschweig/Wolfsburg/Peine. Angestellte Lehrer und Schulangestellte wollen mehr Geld und haben deshalb für Mittwoch, 1. Februar, Warnstreiks an mehreren niedersächsischen Schulen angekündigt. Die Warnstreiks betreffen laut Lehrergewerkschaft GEW einige Schulen im Land, ein flächendeckender Streik ist demnach vorerst nicht geplant. Auch fünf Schulen in der Region38 werden laut GEW am Mittwoch bestreikt.

  • Hans-Würtz-Schule, Braunschweig
  • Oswald-Berkhan Schule, Braunschweig
  • Friedrich von Schiller Schule, Wolfsburg
  • Peter-Pan-Schule, Wolfsburg
  • Förderschule, Peine

Neben Niedersachsen sollen besonders Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen von den Warnstreiks am Mittwoch betroffen sein. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen der Länder für den öffentlichen Dienst.

Bundesweit geht es in den Verhandlungen um die Bezahlung von rund einer Million Angestellten der Länder und um das Geld für 2,2 Millionen Beamte von Ländern und Kommunen sowie Pensionäre, auf die das Ergebnis übertragen werden soll.

Die zweite Runde der Gespräche für den öffentlichen Dienst der Länder war am Dienstag zunächst weitgehend ergebnislos verlaufen. Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) führt die Verhandlungen für die Arbeitgeberseite.