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Regen, Gewitter und Hagel: Unwetter in der Region

Die Straße steht unter Wasser; die Feuerwehr muss abpumpen.
Die Straße steht unter Wasser; die Feuerwehr muss abpumpen.
Foto: Jörg Koglin

Region38. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und umgeknickte Bäume - das ist die Bilanz des Unwetters in der Region38. Nachdem der Deutsche Wetterdienst am Donnerstagnachmittag, 18. Mai, eine Unwetterwarnung ausgesprochen hatte, ließ der Regen nicht lange auf sich warten.

Besonders schwer hat es den Nordkreis in Gifhorn getroffen. "Die komplette Gebietseinheit ist in Steinhorst unterwegs, um dort Keller freizupumpen", sagt ein Sprecher der Feuwehr. Zudem hat in Ribbesbüttel ein Gartenhaus gebrannt. "Wir haben gerade aber generell viele kleinere Einsätze", sagt der Sprecher weiter.

In der Samtgemeinde Hankensbüttel, wo gegen 18 Uhr sinntflutartiger Regen ausgebrochen war, sind außerdem zahlreiche Bäume umgefallen. Auch Straßen standen teilweise unter Wasser und wurden durch Schlamm verschmutzt. Zehn Feuerwehren waren hier mit 70 Mann im Einsatz.

Ebenfalls viel zu tun hatte die Feuerwehr in Wolfenbüttel. "Wir hatten seitens der Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel rund 20 Einsatzstellen", sagt die Feuerwehr gegenüber news38.de. Betroffen war der Bereich Adersheimer Straße, Fritz-Fischer-Strasse, Gabelsbergerstrasse, Am Okerufer sowie der Toom Baumarkt und NP Markt an der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße.

Zusätzlich war die K90 gesperrt - hier standen Schlamm und Wasser bis zu 50 Zentimeter hoch auf der Fahrbahn.

In Peine mussten vier Keller ausgepumpt werden, in Braunschweig einer. "Wir haben keine vermehrten Unfälle in der Zeit des Sturmes verzeichnet", sagt ein Sprecher der Polizei Braunschweig.

Verschont geblieben ist Wolfsburg und Helmstedt. "Wir mussten nur einige Äste von der Straße sammeln und einen Baum, der drohte, auf die Straße zu fallen, abtragen", erklärt ein Feuerwehrmann.