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Es windet ordentlich: Feuerwehr muss aufräumen

Dieser Baum krachte in Adenstedt auf den BMW eines 29-Jährigen.
Dieser Baum krachte in Adenstedt auf den BMW eines 29-Jährigen.
Foto: Polizei Peine / Twitter

Region38. Der teils kräftige Wind hat auch in der Region38 für mehrere Feuerwehr-Einsätze gesorgt. Die Kräfte mussten jeweils herumfliegende Äste oder abgeknickte Bäume von der Straße räumen.

Ein Sprecher der Braunschweiger Leitstelle sagte uns, dass es im Stadtgebiet Braunschweig sechs Einsätze gegeben hat. Auch im Kreis Peine waren es demnach sechs Einsätze, betroffen war hier neben dem Peiner Stadtgebiet auch Hohenhameln und Ilsede. In Adenstedt wurde ein Auto von einem Baum getroffen, der Fahrer wurde verletzt. Im Landkreis Wolfenbüttel gab es bis 16 Uhr einen Einsatz – nämlich in Baddeckenstedt.

In Wolfsburg gab es unter anderem einen Einsatz in Fallersleben. In der Bahnhofstraße ist eine etwa 15 Meter hohe Kastanie in einer Höhe von rund drei Metern gebrochen und auf die Fahrbahn gestürzt. Dabei wurde ein Golf beschädigt, verletzt wurde aber niemand.

Im Kreis Helmstedt rückten die Kräfte nach Essenrode und Grasleben aus. Auf der Vorsfelder Straße in Grasleben zersägten sie einen umgestürzten Baum.

Die Feuerwehr Gifhorn meldet vereinzelte Einsätze im Landkreis. Schwerpunkte gebe es nicht. Die Berufsfeuerwehr Salzgitter meldet jeweils einen Einsatz in Lebenstedt und Watenstedt. Dort seien Bäume umgekippt.

Wetterdienst warnt

Die Sprecher betonten, dass sie aber noch mit weiteren Einsätzen rechnen. Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis 20 Uhr vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h.

Wegen des Windes wurde der Betrieb der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken eingestellt. Und: Die Stadt Braunschweig brachte vorsichtshalber die Luther-Stelen in Sicherheit.

Norden schlimmer betroffen

Sturmtief "Sebastian" hat vor allem im Norden Niedersachsens und in Bremen Schäden angerichtet. Bäume und Gerüste stürzten um, in Bremen wurde mindestens ein Mensch verletzt. Viele Fähren zu den Inseln blieben wegen der Unwetterwarnung im Hafen.

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Harz 

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