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McDonalds: Schwere Vorwürfe gegen Ex-Chef – Fast Food-Riese reicht Klage ein

McDonalds erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Chef Steve Easterbrook.
McDonalds erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Chef Steve Easterbrook.
Foto: imago images/ZUMA Press

McDonalds soll schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen CEO Steve Easterbrook erhoben haben. Nachdem neue Details über Easterbook ans Licht gekommen seien, habe der Fast Food-Riese jetzt Klage eingereicht.

Steve Easterbook musste das Unternehmen im November vergangenen Jahres verlassen, erhielt dabei aber eine fette Abfindung. Die will McDonalds jetzt zurück. Darüber berichtet Business Insider.

McDonalds reicht Klage ein – Neue Vorwürfe gegen Ex-Chef Easterbrook

Als die Affäre zwischen McDonalds-Chef Steve Easterbrook und einer Mitarbeitern im Oktober bekannt wurde, handelte das Unternehmen rasch und entließ den CEO. Mit Steve Easterbrook einigte man sich im November auf eine Abfindung. Nachfolger wurde Chris Kempczinski, bis dahin US-Chef der Fast Food-Kette.

Kempczinski leitete eine interne Untersuchung gegen Easterbrook ein, die nun ihren ersten Erfolg einbringen könnte. Laut „Business Insider“ teilte der aktuelle McDonald’s-Vorstand Chris Kempczinski in einem Schreiben mit, dass das Unternehmen „kürzlich durch einen Mitarbeiterbericht neue Informationen über das Verhalten unseres ehemaligen CEO, Steve Easterbrook, erhalten hat“.

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Das ist McDonalds:

  • gegründet am 15. Mai 1940 in San Bernadino, Kalifornien von den Brüder Richard und Maurice McDonald
  • ist der umsatzstärkste Fast-Food-Konzern der Welt (Umsatz 2018: 22,3 Milliarden Dollar, Gewinn: 5,4 Milliarden Dollar)
  • Restaurants gibt es in 120 Ländern, der Großteil der rund 36.000 Standorte wird von Franchiseunternehmern betrieben
  • das Unternehmen hat rund 205.000 Mitarbeiter (Stand: Dezember 2019)
  • In Deutschland betrug der Umsatz 2017 an 1.480 Standorten etwa 3,25 Milliarden Euro

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„Obwohl der Vorstand die richtige Entscheidung traf, ihn im November letzten Jahres rasch aus dem Unternehmen zu entfernen, machen diese neuen Informationen deutlich, dass er gelogen und Beweise über unangemessenes persönliches Verhalten vernichtet hat und die vertragliche Vergütung, die er bei seinem Ausscheiden erhielt, nicht hätte einbehalten dürfen“, schrieb Kempczinski. „Daher hat das Unternehmen auf Anweisung des Verwaltungsrates einen Rechtsstreit angestrengt, um die Vergütung, die er bei seinem Ausscheiden aus McDonald’s einbehielt, zurückzufordern“, heißt es beim Business Insider.

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Den neusten Ermittlungen zufolge soll Easterbrook körperliche Beziehungen zu mindestens drei McDonalds-Mitarbeitern gehabt haben. Easterbrook hatte gegenüber unabhängigen Ermittlern erklärt, dass er nie ein Verhältnis gehabt habe. In der Beschwerde von McDonalds soll es nun aber heißen: „Dutzende von nackten, teilweise nackten oder sexuell expliziten Fotos und Videos verschiedener Frauen“ seien als Anhänge von seinem E-Mail-Konto bei McDonald’s an seine persönliche E-Mail-Adresse geschickt worden.

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Zudem werde Easterbrook vorgeworfen, dass er kurz nach einem Treffen mit einer Mitarbeiterin, Aktien im Wert von Hunderttausenden von Dollar für sie bewilligt habe. Aus diesen Gründen habe McDonalds nun Klage eingereicht. (fs)