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Aldi-Reklame sorgt für Wutausbruch – Kundin mit drastischer Konsequenz

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator
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Spätestens seit den Fridays-for-Future Demonstrationen in Deutschland ist der Umweltschutz Teil der öffentlichen Agenda geworden. Daher liegt es nahe, dass sich Discounter wie Aldi ebenfalls mit Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen und durch neue Maßnahmen ihren Teil zum Schutz des Klimas beitragen.

Auf Facebook verkündete Aldi erst kürzlich, dass der Discounter beim Thema Umweltschutz weiterhin vollen Einsatz leisten werden, indem der Verpackungsmüll reduziert werden soll. Allerdings hat eine Aldi-Kundin so ihre Zweifel bei dieser Strategie.

Aldi: Neue Maßnahmen für den Umweltschutz

„Wir haben wieder Verpackungsmaterial reduziert, die Recyclingfähigkeit erhöht und mehr recycelten Kunststoff eingesetzt“, heißt es in der neuen Werbung auf Facebook. So sollen die Produkte möglichst wenig Müll verursachen und zum Schutz des Klimas beitragen.

+++ Aldi-Produkte werden zum Netz-Lacher – weil Kunde eine irre Entdeckung macht +++

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Der Discounter motiviert die Kunden mit einem Trennhinweis auf allen Produkten der Eigenmarke dazu, ihren Müll richtig zu trennen. Aldis Mission: Nachhaltigkeit.

Das Vorhaben wird allerdings eher kritisch beurteilt. In der Kommentarspalte verweisen einige Facebook-Nutzer auf die weiterhin bestehenden Missstände in der Verpackungspolitik von Aldi.

Aldi-Kunden wettern gegen neue Aktion

„Ganz ehrlich, wer baut den Müll auseinander und entsorgt alles einzeln? Wir nicht“, schreibt jemand. Auch andere Nutzer sehen eindeutige Verbesserungsmöglichkeiten: „Viel weniger und gezielter Konsum und wiederverwendbare Verpackungen sind da wohl ein deutlich besserer Ansatz“.

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Einer Kundin passt das gesamte Vorhaben des Discounters ganz und gar nicht. Ihrer Meinung nach gäbe es immer noch viel zu viel Verpackung. Zum Beispiel seien in einer Schachtel Pralinen jede Praline einzeln in Plastik verpackt. Ihre Konsequenz: „Wenn das so weitergeht, werde ich wohl nicht mehr bei Aldi einkaufen“.

So ganz zufrieden mit den Umweltbemühungen ihres Lebensmittelsgeschäfts ist auch eine Kundin von Netto. Als der Discounter Socken im Angebot hat, die angeblich aus einer Plastikflasche recycelt wurden, kommen ihr große Zweifel. Doch der Hersteller reagiert mit einer deutlichen Antwort. (neb)