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Formel 1: Seitenhieb gegen Vettel-Team! Psychospielchen beginnen

Formel 1-Pilot Sebastian Vettel und sein neues Team Aston Martin kassieren einen Seitenhieb der Konkurrenz.
Formel 1-Pilot Sebastian Vettel und sein neues Team Aston Martin kassieren einen Seitenhieb der Konkurrenz.
Foto: imago/xPhoto4/LaPressex

Die heiße Phase der Formel 1 beginnt, der Start in die neue Saison ist nur wenige Wochen entfernt.

Im Formel 1-Kosmos bedeutet das: Zeit für Psychospielchen. Den ersten Seitenhieb von Red Bull in Richtung Aston Martin, dem neuen Team von Sebastian Vettel, hat es bereits gegeben.

Formel 1: Marko erlaubt sich Spitze gegen Vettel-Team

Der große Favorit auf den WM-Titel in der Formel 1 heißt in diesem Jahr wieder Mercedes, der große Herausforderer wird aller Voraussicht nach Red Bull sein. Enorme Veränderungen sind in dieser Saison aufgrund der beschränkten Möglichkeiten nicht zu erwarten.

Zwischen Mercedes und Red Bull herrscht ein harter Konkurrenzkampf, in den nun auch Sebastian Vettel und Aston Martin hineingezogen werden.

„Einschneidend in der Technik ist die Veränderung am Unterboden, von dem ein Teil herausgeschnitten wird. Das erzwang ein Umdenken im gesamten Konzept. Deshalb können wir nicht ausschließen, dass Red Bull Racing oder Aston Martin mit einer besseren Lösung auftauchen werden“, erklärte Mercedes-Boss Toto Wolff am Montag.

„Sie hatten schon im vergangenen Jahr ein unglaubliches Auto“, sagt Wolff über Red Bull und versucht die Konkurrenz schon fast ein wenig stark zu reden.

Red-Bull-Chefberater Helmut Marko hat für diese Aussagen nur ein müdes Lächeln übrig. „Im Moment wird nicht gefahren, also muss man da mit Worten für Spannung sorgen“, sagte Marko zu Sport 1: „Wir hoffen zwar ganz vorne mitfahren zu können, aber Mercedes ist klarer Favorit. Seit der Hybridära 2014 haben sie schließlich alle Titel gewonnen.“

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Marko nimmt sich Aston Martin vor

Dann nimmt sich Dr. Helmut Marko auch noch Aston Martin vor: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Aston Martin ein völlig anderes Heck als der Mercedes hat. Das hat uns die Vergangenheit ja gelehrt.“, so der 77-Jährige bei Sport 1.

Damit spielt er auf den Aston Martin bzw. Racing Point von 2020 an, der von vielen nur als „Mercedes-Kopie“ bezeichnet wurde. Und eine Kopie ist bekanntlich nicht schneller als das Original. Heißt: Marko glaubt nicht, dass Sebastian Vettel und Aston Martin seinen Motorenlieferanten Mercedes ernsthaft gefährden können.