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„Bares für Rares“: Horst Lichter scherzt über Rarität – doch DAMIT hatte er wohl nicht gerechnet

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Kunst liegt im Auge des Betrachters. Diese Weisheit ist wohl so alt wie wahr. Und sie wird immer wieder bestätigt. Wie auch am Freitag bei „Bares für Rares“.

Da wurde nämlich ein Bild in die ZDF-Trödelshow gebracht, über das „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter erst einmal zu Scherzen aufgelegt war.

„Es gibt zwei Möglichkeiten. Ich kenne einen sehr berühmten Künstler, der so malt. Es könnte aber auch ein wunderbares Gemälde meiner Enkel sein“, scherzte der Moderator.

„Bares für Rares“: Farbenfrohes Bild mit hohem Wert

Wohl eher Ersteres. Das farbenfrohe Bild, das das Ehepaar Silke und Yorck Dethlefs aus Bovenden mitgebracht hatte, stammte nämlich von dem berühmten deutschen Popart-Künstler A. R. Penck.

Das Kunstwerk hatte Yorck Anfang der 90er-Jahre mitsamt zwei weiterer Werke des Künstlers ersteigert. Der präsente Gebrauch gelber Farbe jedoch gefiel seiner Frau nun nicht mehr, drum sollte es bei „Bares für Rares“ einen neuen Besitzer finden.

Gewidmet war das Gemälde dem Politiker Oskar Lafontaine, der 1990 als Kanzlerkandidat der SPD nominiert worden war und mit dem Gemälde unterstützt werden sollte. Eine spannende Geschichte hatte das Bild also auch noch. Doch was war das Werk wert, das Horst Lichter zu Beginn seinen Enkelkindern zuordnen wollte?

„Bares für Rares“: Händler teilen Experten-Meinung nicht

Zunächst einmal, so „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz, sei zu erwähnen, dass es sich um einen Druck in hoher Auflage handele. 400 Stück seien davon erschienen. Dementsprechend konnte man auch keine allzu hohen Summen erwarten.

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Die teuersten Verkäufe bei „Bares für Rares“:

  • 42.000 Euro – ein goldenes Schmuckkreuz mit 40 Karat Diamanten und päpstlich besiegeltem Holzsplitter aus dem Kreuz Jesu Christi
  • 35.000 Euro – ein Cabrio-Oldtimer der Marke Borgward aus dem Jahr 1961
  • 30.500 Euro – eine Unikat-Farblithografie des Künstlers Otto Mueller

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Stattlich war der Preis am Ende dann aber doch. Auch, weil das Ehepaar sich bloß 300 Euro gewünscht hatte. 900 bis 1.250 Euro könne man erzielen, so Schulte-Goltz. Da vergingen nicht nur Horst Lichter die Scherze. Mit so einem hohen Wert hatte wohl auch er nicht gerechnet.

Ganz so viel wollten die Händler jedoch nicht bezahlen. 400 Euro zahlte David Suppes am Ende. Mehr als der Wunschpreis, also absolut okay für die Dethlefs.

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