Braunschweig 

Braunschweig feiert - den "Tag des Junkfoods"

Peppe (22) und Anna (36) essen sehr gerne Junkfood - "aber nicht allzu offt, weil es ja nicht gesund ist", wie Peppe einräumt. Anna liebt Pizza, "aber ich esse sie nicht mehr so oft wie früher".
Peppe (22) und Anna (36) essen sehr gerne Junkfood - "aber nicht allzu offt, weil es ja nicht gesund ist", wie Peppe einräumt. Anna liebt Pizza, "aber ich esse sie nicht mehr so oft wie früher".
Foto: Lara Hann

Braunschweig. Wer bei am "Tag des Junkfoods" nur an McDonald's und BurgerKing denkt, verkennt die Vielfalt, die dieser Bereich inzwischen bietet. Alleine in Braunschweig gibt es viele kleinere Burger-Läden, die eine Alternative sein können.

"Fastfood hat einen extremen Imagewandel hinter sich", sagt André Diedrich, Leiter des "Play-Off" in Braunschweig: "Der Burger hat es inzwischen in die Mitte der Gesellschaft geschafft, bei uns sind sämtliche Altersgruppen vertreten." Gute Burger Läden sind seiner Meinung nach kein Junkfood mehr. "Inzwischen bekommt man wirklich Qualität. Außerdem gibt es immer mehr Auswahl an Salaten und ähnlichem." Dass heute Tag des Junkfoods ist, war ihm zwar bekannt: "Aber wir fühlen uns davon gar nicht so angesprochen."

Auch Chris Mönnig, Besitzer des Burgerladens "Brunswick Burgers", möchte sein Essen nicht als Junkfood betiteln lassen. Er denkt, dass die Menschen auch bei Junkfood immer mehr auf Qualität achten. Seiner Meinung nach sind viele Burger nichtein mal mehr Fastfood. "Viele Burgerläden und auch ich, bereiten das Essen inzwischen frisch zu. Da ist schon lange nicht mehr alles tiefgekühlt. Außerdem achten wir auf Regionalität." Seiner Meinung nach sind die Leute experimentierfreudiger geworden. Es werden zum Beispiel immer mehr vegetarische Varianten verlangt. "Und ein weiterer Trend sind Süßkartoffelpommes", stellt er fest.

Das Team von news38.de hat sich mal in der Braunschweiger Innenstadt umgehört, was die Junkfood-Schlemmer zu dem Thema sagen: