Braunschweig 

Das hat Euch interessiert - Unser Wochenrück-Klick

Region 38. Was hat Euch in der abgelaufenen Woche besonders interessiert und bewegt? Einiges, was sich auch an Euren Klicks bei news38.de gezeigt hat: Mehr als 116.500 Seitenaufrufe haben wir in den vergangenen sieben Tagen registriert - und hier sind Eure Top-Themen:

Unbekannter zerrt 18-Jährige in Auto

Es ist beinahe unfassbar, wie ein Unbekannter die Hilfsbereitschaft einer 18-Jährigen in Gifhorn missbraucht hat: Als die junge Frau dem nach dem Weg ins Handwerkerviertel fragenden Autofahrer die Route erklären wollte, zerrte jener die 18-Jährige plötzlich in den Wagen und fuhr mit ihr davon. Doch ihr gelang die Flucht: Als sich der Unbekannte zu ihr auf den Beifahrersitz beugte und sie umfassen wollte, entriegelte er offenbar unbeabsichtigt die Türen - und die Gifhornerin konnte davonlaufen.

Noch immer fahndet die Polizei nach dem 25 bis 30 Jahre alten Mann, der den silbergrauen Wagen - ein VW Jetta oder ein ähnliches Fahrzeug - gefahren hat. Hinweise nehmen die Ermittler unter Telefon 05371/9800 entgegen.

Polizei findet drei Tote im Kreis Goslar

Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen: Innerhalb von nur wenigen Stunden hat die Polizei im Landkreis Goslar drei Leichen gefunden. Wie sich allerdings bald herausstellte, ist ein 61-Jähriger auf dem Gelände einer Abfallentsorgungsanlage in Bad Harzburg eines natürlichen Todes gestorben - im Gegensatz zu den 54 und 60 Jahre alten Frauen in einem Geschäft in Oker bei Goslar: Wie die Obduktion ihrer Leichen erbrachte, hat die Jüngere die Ältere zunächst getötet und dann Feuer gelegt. Anschließend habe sie sich selbst das Leben genommen. Von "Platz zwei" bei der Zahl der Klicks zu sprechen, verbietet sich bei dem Thema eigentlich - aber sagen wir mal so: Auch die Beiträge über mysteriösen Todesfälle haben Euch sehr interessiert.

Mord an Schwangerer: Angeklagte gestehen

Diese Bluttat ist an Grausamkeit nur schwer zu überbieten: Im Februar haben zwei 19-Jährige eine im sechsten Monat schwangere 18-Jährige in Salzgitter mit zahlreichen Messerstechen in Brust und Hals getötet. Seit Donnerstag müssen sich die beiden jungen Männer - der "Freund" des Opfers und ein Kumpel aus Goslar - vor dem Landgericht Braunschweig wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten. Zum Prozessauftakt gestanden sie das Verbrechen.

Unklar ist noch das Motiv: Die Staatsanwaltschaft hält dem Vater des ungeborenen und bei der Tat ebenfalls ums Leben gekommenen Kindes vor, sich durch den Nachwuchs finanziell und persönlich beeinträchtigt gefühlt zu haben. Vor Gericht bestritt der 19-Jährige finanzielle Motive. Zur Sprache kam auch, dass die junge Frau ihrem Freund schon vor dem Tattag angeboten hatte, nichts mit dem Kind zu tun haben zu müssen.

Mega-Baustelle auf der A2

Wer heute noch auf der A2 östlich von Braunschweig unterwegs ist, sollte die freie Fahrt genießen: Denn ab morgen wird zwischen den Anschlussstellen Rennau und Braunschweig-Flughafen gebaut - auf einer Länge von 28 Kilometern.

Zwar ist "nur" die Fahrtrichtung Hannover von der Deckenerneuerung betroffen. Allerdings verlegen die Straßenbauer die Überholspur auf die andere Seite, also in Richtung Berlin. Damit sind dann in beiden Fahrtrichtungen nur noch zwei verengte Spuren nutzbar - Dauerstau auf beiden Seiten ist also fast sicher.

Die Deckenerneuerung soll Ende September abgeschlossen sein; als Kosten gibt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr rund drei Millionen Euro an.

16 Monate einspurig: Die A39 bei Salzgitter

Auch Thema Nummer fünf in unseren Top Five der Woche behandelt die Straßen der Region: Seit Mittwoch ist die A39 bei Salzgitter je Richtung nur noch einspurig befahrbar - ein Zustand, an dem sich voraussichtlich während der kommenden 16 Monate nichts ändern wird.

Grund dafür sind Arbeiten zum Standstreifen-Anbau und zur Fahrbahnerneuerung nördlich der Anschlussstelle Lebenstedt-Nord bis südlich der Anschlussstelle Watenstedt. Also heißt es auch auf dieser Strecke: Lieber ein bisschen mehr Zeit einplanen... Alle Anschlussstellen bleiben zunächst frei, allerdings werden sie im Laufe der Arbeiten zeitweise gesperrt.