Braunschweig 

Einstimmig entschieden - Kulturzentrum kann kommen

Der Rat der Stadt hat einstimmig für die Vertragsunterzeichnung mit WESTand gestimmt.
Der Rat der Stadt hat einstimmig für die Vertragsunterzeichnung mit WESTand gestimmt.
Foto: SPD Braunschweig
  • Rat stimmt Neubau des soziokulturellen Zentrums am alten Westbahnhof zu.
  • Stadt beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro.
  • Baubeginn voraussichtlich schon im Frühjahr 2017.

Braunschweig. Der Rat hat den Weg für den Neubau des Soziokulturellen Zentrums auf dem Gelände am alten Westbahnhof freigemacht, indem er am Dienstag, 13. September, einstimmig die Unterzeichnung des Mietvertrags mit der WESTand GmbH beschlossen hat. Die Stadt beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro an den Baukosten.

"Das neue Soziokulturelle Zentrum im Westbahnhof soll nun aber kein 'FBZ II' werden, es erhält einen eigenen Charakter. Dafür spricht, dass auch einige Interessen des Bezirksrats 310, wie der Erhalt der Giebelfassade und der Umgang mit der alten Drehscheibe, berücksichtigt werden konnten", sagte Cornelia Seiffert (SPD), Sprecherin im Kulturausschuss.

80.000 Euro Miete pro Jahr

Reiner Nötzel und Manfred Neumann sind die privaten Investoren der WESTand GmbH und wollen auf dem Gelände einen Neubau mit drei Etagen errichten. Der Verein "KufA - Kultur für Alle Braunschweig e.V." wird hingegen der Betreiber sein. Hierfür mietet die Stadt Braunschweig die neuen Räumlichkeiten für mindestens zehn Jahre an und stellt sie dem Verein kostenlos zur Verfügung. Für die Inneneinrichtung hat die Stadt 500.000 Euro veranschlagt. Pro Jahr werden außerdem zirka 80.000 Euro Miete fällig, hinzu kommen 110.000 Euro an Nebenkosten.

Baubeginn voraussichtlich schon im Frühjahr 2017

Der Neubau soll mit mehreren Sälen ausgestattet sein, welche unterschiedlich genutzt werden können. Neben Büroräumen sind außerdem ein Bistro, eine Kunstgalerie sowie ein Film- und Tonstudie geplant. Die WESTand GmbH wird einen Teil des Gebäudes mit einem Veranstaltungssaal selbst betreiben.

"Jetzt müssen nur noch die Bauverträge unterschrieben werden. Dann könnte es schon im Frühjahr 2017 losgehen", freut sich Seiffert (SPD).