Braunschweig 

Das kostet der Neubau am Georg-Eckert-Campus

So sieht der zukünftige Georg-Eckert-Campus aus, der bis 2019 fertig gestellt werden soll.
So sieht der zukünftige Georg-Eckert-Campus aus, der bis 2019 fertig gestellt werden soll.
Foto: Georg-Eckert-Institut

Braunschweig. Seit 1981 befindet sich das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in der Villa von Bülow, Celler Straße 3. Durch den Wachstum des Instituts und der umfassenden Schulbuchsammlung wird nun mehr Platz benötigt - trotz Außenstellen ist es eng für Schulbücher und Mitarbeiter geworden.

Deshalb plant das Institut einen Erweiterungsbau für die Forschungsbibliothek. Auch die mehr als 120 Mitarbeiter sollen adäquat untergebracht werden: Das Schwesternwohnheim des benachbarten Klinikums soll deshalb in ein Bürogebäude umgebaut werden.

Der neue Gebäudekomplex, der als Georg-Eckert-Campus betitelt wird, soll bis 2019 fertig gestellt werden und 13,1 Millionen Euro kosten, wie Direktor Eckhardt Fuchs am 29. September bekannt gab.

Villa soll mit neuer Forschungsbibliothek erweitert und mit Bürogebäude verbunden werden

Sowohl für den wachsenden Personalbestand als auch für die Forschungsbibliothek mit über 176.500 Schulbüchern reichen die räumlichen Kapazitäten der Villa und der angemieteten Räumlichkeiten nicht länger aus: "Derzeit entsprechen die Bedingungen für die Bestandserhaltung nicht mehr den bibliothekarischen Standards. Moderne Bibliotheksbauten müssen dem digitalen Wandel wie auch den Bedürfnissen der Wissenschaft gerecht werden", betont Eckhardt Fuchs.

Die Planungen sehen einen Neubau entlang der Freisestraße vor. Es soll ein langgestreckter Baukörper entstehen; durch einen transparenter Verbindungsbau werden Villa, Neubau und Bürogebäude miteinander verbunden.

Dazu muss das jetzige Verwaltungsgebäude zunächst abgerissen werden. Darüber hinaus soll die Vorfläche der Villa an der Celler Straße im Zuge der hochbaulichen Maßnahmen wieder als Haupteingang umgestaltet werden.

Campus als Zugewinn: Oker-Wanderweg, Gartenanlage und Eingangshalle als Platz für die Öffentlichkeit geplant

Der neue GEI-Campus soll auch ein Zugewinn für die Stadt sein: Der geplante Wanderweg an der Oker wird den Braunschweigern zukünftig einen freien Blick auf die Villa von Bülow sowie die Parkanlage bieten.

Ob die Parkanlage auch der Öffentlichkeit zugängig gemacht wird, konnte Klaus Hornung von der Stadt Braunschweig noch nicht bestätigen. Außerdem wird in der Villa selbst eine große Eingangshalle entstehen, die als Platz für die Öffentlichkeit fungieren soll. So können dort künftig Veranstaltungen und Ähnliches stattfinden.

Baumaßnahmen sollen Herbst 2017 beginnen und bis 2019 andauern

Grundlage für die Umsetzung der Pläne ist ein Bebauungsplan. Ein Aufstellungsbeschluss wurde bereits im Mai 2015 von der Politik gefasst. Der Auslegungsbeschluss wird den politischen Gremien im Oktober zur Entscheidung vorgelegt, aber erst mit dem Satzungsbeschluss und der öffentlichen Bekanntmachung kann eine Baugenehmigung für die Planungen erteilt werden.

Sollte alles nach Plan laufen, kann im Herbst 2017 mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Braunschweig 

Tödlicher Angriff im Gartenverein: Verdächtiger in U-Haft

Das Eingangstor zum Kleingartenverein Weinberg. Daran angebracht: Ein Zeugenaufruf der Polizei.
Das Eingangstor zum Kleingartenverein Weinberg. Daran angebracht: Ein Zeugenaufruf der Polizei.
Foto: Lorena Brümmer
Was wir bereits wissen
  • Opfer starb in der Nacht zu Dienstag.
  • 34-jähriger Verdächtiger hat gestanden.
  • Hinweise kamen aus dem Umfeld.
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