Braunschweig 

Eintracht gegen Fürth: Lieberknecht stellt Elf um

Szene aus dem Heimspielsieg am Montag gegen Kaiserslautern: Der Braunschweiger Nik Omladic (l.) im Zweikampf mit Christoph Moritz vom 1. FC Kaiserslautern.
Szene aus dem Heimspielsieg am Montag gegen Kaiserslautern: Der Braunschweiger Nik Omladic (l.) im Zweikampf mit Christoph Moritz vom 1. FC Kaiserslautern.
Foto: dpa
  • Eintracht Braunschweig am Sonntag, 23. Oktober, gegen Greuther Fürth.
  • Es ist das zweite Heimspiel innerhalb einer Woche.
  • Die Niedersachsen werden sich auf Defensivarbeit konzentrieren.

Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig verwöhnt seine Fans derzeit: Nicht nur, dass die Blau-Gelben unangefochtener Tabellenführer sind - am Sonntag, 23. Oktober, gibt's das bereits zweite Heimspiel in nur einer Woche im Eintracht-Stadion: Um 13.30 Uhr empfängt die Eintracht die SpVgg Greuther Fürth zum Duell der ehemaligen Bundesligisten.

Fürth stark in der Offensive

Nach dem Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Montag, 17. Oktober, steht der BTSV mit 22 Punkten an der Tabellenspitze der zweiten Liga. Fürth hingegen hat bislang enttäuscht und steht zur Zeit auf dem elften Tabellenplatz.

Dies sage jedoch nichts über die Qualität des Gegners aus: "Fürths Offensivreihe ist mit eine der besten in der zweiten Liga", so Trainer Torsten Lieberknecht. Der Gegner werde mit aller Macht versuchen, Punkte zu holen. Darum ist es wichtig, sich auf die Defensivarbeit zu konzentrieren.

Lieberknecht: "Einige Umstellungen"

In welcher Aufstellung Eintracht spielen wird, werde sich am Sonntag zeigen, sagt Lieberknecht. Er habe "einige Umstellungen im Kopf", wolle sich mit konkreten Entscheidungen aber noch bis zur letzten Trainingseinheit zurückhalten. Mittelfeldspieler Julius Biada fällt weiterhin aus. Fürth werde wahrscheinlich in einer 4-1-4-1-Aufstellung spielen, vermutet der Trainer.

Gegen den FCK hatten die Braunschweiger früh Druck aufgebaut und durch Pressing den Gegner zu Fehlern gezwungen. Ob das auch gegen Fürth funktioniert, sei schlecht einzuschätzen, erklärt der Coach: "Das Spiel gegen Kaiserslautern war ein sehr spezielles. Fürth ist eine andere Herausforderung." Nicht zuletzt deshalb will er sich Zeit lassen mit der Aufstellung und beobachten, wer sich im Training noch mal von seiner besten Seite zeigt.

"Die Mannschaft lebt", fasst Lieberknecht zusammen: Dieses Gefühl sollen die Fans am Sonntag von der ersten Minute des Spiels haben.