Braunschweig 

Schulschwimmen in Gliesmarode: Förderverein will vermitteln

Das Bad Gliesmarode ist neu gemacht.
Das Bad Gliesmarode ist neu gemacht.
Foto: Julia Gresförder

Braunschweig. In die Verhandlungen um das Schulschwimmen im Hallenbad in Gliesmarode hat sich nun auch der Förderverein des Schwimmbades eingeschaltet. In einer Pressemitteilung vom 24. November heißt es jetzt, dass man sich eine Einigung wünsche, aber sich dennoch auf keine Seite schlagen wolle.

In dem Schreiben wird besonders betont, dass das Bad in Gliesmarode einen wichtigen Standortfaktor für den Nordosten Braunschweigs darstelle. Ein Schwimmbad in der näheren Umgebung erhöhe die Lebensqualität für Familien, Senioren, Kitas, soziale Einrichtungen und Schulen.

Zum Thema Kostenaufwand zieht der Förderverein den Vergleich mit den Kosten in den Schwimmbädern in der Umgebung. Hier stellt sich heraus, dass das Angebot der Stadt von rund 25 pro Bahnenstunde wesentlich geringer angesetzt ist, als in Bädern wie in der Wasserwelt oder im Wolfenbütteler Stadtbad Okeraue der Fall ist. In der werde so ein Bahnenpreis von 54 Euro berechnet.

Bislang will die Stadt höchstens 39.000 Euro für den Schwimmunterricht im Bad Gliesmarode bezahlen - so viel kostet bisher der Schülertransport in die "Wasserwelt". Die Bad-Betreiberin will jedoch insgesamt deutlich mehr - nämlich den regulären Eintrittspreis von zwei Euro je Stunde und Schüler. Das sind etwa 78.000 Euro.

In der Erklärung wird deutlich betont, dass es sich bei der Diskussion um eine politische Abwägung zwischen den Zusatzkosten für die Stadt und den Nutzen für die Schüler und Lehrer der betroffenen Schulen handele. Ganz davon abgesehen, sehe man einen Vorteil für die Wasserwelt, da dort durch frei werdende Bahnen wieder Kapazitäten für normal zahlende Badegäste geschaffen werden könnten.