Braunschweig 

Post aus dem Rathaus: Städte werben für neues Gewerbegebiet

Wie geht's zu einem neuen Gewerbegebiet? Das versuchen die Oberbürgermeister von Braunschweig und Salzgitter in ihrem Flyer zu erklären (Symbolbild).
Wie geht's zu einem neuen Gewerbegebiet? Das versuchen die Oberbürgermeister von Braunschweig und Salzgitter in ihrem Flyer zu erklären (Symbolbild).
Foto: dpa

Braunschweig/Salzgitter. Mit einer Image-Kampagne versuchen die Städte Braunschweig und Salzgitter, für das geplante interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet zu werben. Zwischen Geitelde auf Braunschweiger sowie Üfingen und Thiede auf Salzgitteraner Seite soll eine bislang vor allem landwirtschaftlich genutzte 300-Hektar-Fläche umgewandelt werden.

Die Verwaltungen bereiten derzeit einen Flyer vor, der an sämtliche Haushalte in den Braunschweiger Stadtteilen Broitzem, Stiddien, Timmerlah und Geitelde sowie in den Salzgitteraner Stadtteilen Üfingen, Thiede, Sauingen und Beddingen verteilt werden soll.

Derzeit soll eine Machbarkeitsstudie klären, ob auf dem 300-Hektar-Areal beiderseits der Stadtgrenzen das möglich ist, was die beiden Großstädte wollen: Gelände für neue Firmenansiedlungen beziehungsweise -erweiterungen, für die sowohl in Braunschweig als auch in Salzgitter kein Platz mehr vorhanden scheint.

Angst vor Atomfirma

Grundsatzbeschlüsse hatten die Kommunalparlamente bereits im Sommer vergangenen Jahres gefasst. Wobei die Salzgitteraner Abgeordneten ihr Votum mit einer Bedingung verknüpft hatten: Die in Thune ansässige Strahlen- und Medizintechnik-Firma Eckert & Ziegler, die sich mit der Stadt Braunschweig über Erweiterungsmöglichkeiten streitet, dürfe keinesfalls auf das geplante Areal.

Doch Befürchtungen in der Bevölkerung kursieren weiter - und deshalb gehen die beiden Oberbürgermeister Ulrich Markurth (Braunschweig, SPD) und Frank Klingebiel (Salzgitter, CDU) in ihrem Flyer auch auf solche Gerüchte ein. Und: Sie bitten ihre Bürger um "Geduld und Vertrauen", bis die Machbarkeitsstudie vorliegt. Dann würden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Doch zunächst sollen "in Kürze" mehrere "Gutachten in Auftrag gegeben" und im Laufe des Jahres erstellt werden. Anfang 2018 solle die Studie dann vorliegen und zur Diskussion gestellt werden, versprechen die beiden Rathauschefs.

Braunschweig 

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