Braunschweig 

Giraffen-Transport: Das sagt der Zirkusdirektor

Eine Giraffe des Zirkus "Voyage". (Archivbild)
Eine Giraffe des Zirkus "Voyage". (Archivbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Zu den jüngsten Vorwürfen gegen den Circus Voyage (news38.de berichtete) hat sich nun der Zirkusbetreiber auf Nachfrage von news38.de zu Wort gemeldet. Direktor Alois Spindler wies die Vorwürfe zurück.

"Es ist erstaunlich, dass wir uns permanent der ungerechtfertigten Kritik von unwissenden Tierrechts-Ideologisten rechtfertigen müssen", so Spindler.

Der Transport der Giraffen sei in aufrechter Haltung gewährt. Die Tieren müssten weder in gebückter Haltung im Transport stehen noch seien sie gezwungen sich hinzulegen. Spindler verwies auf Video-Aufnahmen, die dies dokumentierten (siehe unten).

Tierschützer sehen es anders

Die Sprecherin der Braunschweiger "Initiative Stadttiere" hatte zuvor Kritik am Umgang mit den Giraffen geübt: "Giraffen sind in einem reisenden Zirkus nicht annähernd tiergerecht unterzubringen, geschweige denn mit straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften regelkonform zu transportieren“, sagt Gries.

Der Zirkus tourt laut der Braunschweiger "Initiative Stadttiere" mit einer Giraffenkuh und einen Giraffenbullen durch Deutschland.

Okay vom Veterinär

Der Zirkus "Voyage" ist immer wieder Ziel von Tierschützern. Nach Angaben des Zirkus werden die Tiere an jedem Standort von Amtsveterinären untersucht – Haltungsbedingungen sowie der Gesundheits- und Ernährungszustand.

Zuletzt sei das in Lehrte und Salzgitter der Fall gewesen. Die Veterinärbehörde hatte grünes Licht gegeben und keine Mängel festgestellt (news38.de berichtete).

Dieses Video hat der Zirkus online gestellt:

Transport der Giraffen im Circus Voyage
Circus Voyage/YouTube