Braunschweig 

Feuer im Flüchtlingsheim: Polizei vermutet Brandstiftung

Braunschweig. Im Flüchtlingswohnheim in Bienrode hat es gebrannt – ein Sicherheitsdienstmitarbeiter hat Schlimmeres verhindert. Die Polizei schreibt am Donnerstag, 29. Juni, dass der Mann am Mittwochabend ein Feuer in der Waschküche bemerkte.

Auf einem Tisch brannte ein Plastikeimer, der mit Kleidungsstücken gefüllt war. Der 35-jährige Mitarbeiter schnappte sich den Feuerlöscher und erstickte damit das Feuer. Dadurch blieb der Sachschaden gering.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung. Dabei gehen die Ermittler aber nicht davon aus, dass der Brand von außen gelegt wurde.

"In die Waschküche kommt von außen niemand rein, nur die Bewohner und der Sicherheitsdienst", so Polizeisprecher Joachim Grande zu news38.de. Es gebe drum herum auch keine Brandquellen.