Braunschweig 

Schon wieder: Feuer im Flüchtlingsheim

Zum zweiten Mal innerhalb von nur 24 Stunden hat es im Flüchtlingsheim Bienrode gebrannt. Unser Foto zeigt die damals zwar bereits fertiggestellte, aber noch nicht bezogene Unterkunft bei einem Tag der offenen Tür im März.
Zum zweiten Mal innerhalb von nur 24 Stunden hat es im Flüchtlingsheim Bienrode gebrannt. Unser Foto zeigt die damals zwar bereits fertiggestellte, aber noch nicht bezogene Unterkunft bei einem Tag der offenen Tür im März.
Foto: Mareike van Gerpen

Braunschweig. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden hat es am frühen Donnerstagabend im Flüchtlingswohnheim in Bienrode gebrannt. Wie die Berufsfeuerwehr Braunschweig mitteilte, war in einem Abstellraum für Kinderwagen und Großspielgeräte ein Feuer ausgebrochen.

Gegen 17.20 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage des Heims Alarm in der Feuerwehr-Leitstelle ausgelöst; kurze Zeit später ging auch ein Notruf des vor Ort eingesetzten Sicherheitsdienstes ein.

Flüchtlinge evakuiert

Innerhalb kürzester Zeit hatten die Einsatzkräfte die Flammen gelöscht; es habe sich noch um einen Entstehungsbrand gehandelt, hieß es aus der Leitstelle. Dass es zu keinem größeren Schaden gekommen ist und alle Bewohner unverletzt geblieben sind, rechnet die Wehr der frühzeitigen Alarmierung sowie der raschen Evakuierung der Flüchtlinge durch die Sicherheitsfirma zu.

Eingesetzt waren neben Kräften der Berufsfeuerwehr auch Aktive der Ortswehr Bienrode sowie die Besatzungen von mehreren Rettungswagen.

Während die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat, steht der Grund für das erste Feuer am Mittwochabend offenbar fest: Die Beamten vermuten Brandstiftung. In einer Waschküche hatte ein auf einem Tisch stehender Plastikeimer mit Kleidungsstücken gebrannt; allerdings geht die Polizei nicht von einem Anschlag von außen aus.