Braunschweig 

Feuer im Flüchtlingsheim: Polizei klärt Taten auf

Zweimal brannte es im Flüchtlingsheim Bienrode. Unser Foto zeigt die damals zwar bereits fertiggestellte, aber noch nicht bezogene Unterkunft bei einem Tag der offenen Tür im März.
Zweimal brannte es im Flüchtlingsheim Bienrode. Unser Foto zeigt die damals zwar bereits fertiggestellte, aber noch nicht bezogene Unterkunft bei einem Tag der offenen Tür im März.
Foto: Mareike van Gerpen

Braunschweig. Gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden hatte es in der Flüchtlingsunterkunft Bienrode gebrannt – jetzt hat die Polizei Braunschweig einen dringend Tatverdächtigen im Visier. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein elfjähriger Bewohner des Hauses für die Feuer verantwortlich ist.

In beiden Fällen sei der Junge beobachtet worden, heißt es. Er sei jeweils "unmittelbar bei Feuerausbruch in der Nähe" gewesen. Der Polizei wollte der Elfährige nichts sagen.

Eine Einwirkung von außen schließt die Polizei nach wie vor aus, weil man nur von innen in die betroffenen Räumlichkeiten kommt.

Am 28. Juni hatte in einer Waschküche ein Eimer mit Kleidung gebrannt. Einen Tag später stand in einem Abstellraum ein Teppich in Flammen. Zum Glück bemerkten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Feuer ziemlich schnell, so dass die Bewohner nicht in Gefahr waren.