Braunschweig 

Nach dem Hochwasser: Was tun mit alten Säcken?

Nach dem allmählichen Sinken der Pegelstände werden immer weniger Sandsäcke benötigt.
Nach dem allmählichen Sinken der Pegelstände werden immer weniger Sandsäcke benötigt.
Foto: dpa

Braunschweig. Die Hochwasserlage in Braunschweig hat sich im Laufe des Samstag weiter entspannt. Dementsprechend nimmt auch die Zahl der Feuerwehr-Einsätze ab. Nach Angaben der Wehr war am Vormittag lediglich in einem Gebäude die Hilfe der Ortswehr Querum nötig: Dort pumpten Einsatzkräfte das etwa ein Meter hoch im Keller stehende Wasser ab.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war die Oker zum höchsten Pegel seit 1994 aufgelaufen. Im Gegensatz zu Wolfenbüttel jedoch gab es in Braunschweig nur vergleichsweise geringe Schäden.

Trotzdem waren auch am Vormittag wieder Einheiten der Feuerwehr in den vom Hochwasser betroffenen Stadtteilen unterwegs. Ihr Auftrag: Erkunden, wo Hilfe beim Auspumpen vollgelaufener Räume nötig ist.

Doch in Gesprächen mit den Betroffenen haben die Einsatzkräfte laut Feuerwehr festgestellt, "dass diese in Eigeninitiative mit eigenen Pumpen bereits tätig sind". Nur in Querum habe man Hilfe leisten müssen.

Säcke für den Eigenbedarf

Mit den sinkenden Pegeln an Oker, Schunter oder Mittelriede sind inzwischen auch die meisten Sandsäcke nicht mehr nötig. Diese könnten aber für den Eigenbedarf weiter verwendet werden, heißt es in der Mitteilung der Wehr. In Leiferde und Stöckheim können die nicht mehr benötigten Säcke aber auch an den Ausgabestellen Altes Feuerwehrhaus beziehungsweise Friedhofs-Parkplatz abgelegt werden.