Braunschweig 

2018: Von Braunschweig aus zum Papst

Eine Maschine von Air Berlin vor dem Hauptgebäude des Braunschweiger Flughafens. Derzeit arbeitet der Wolfenbütteler Reiseveranstalter "Der Schmidt" jedoch mit den in Schönefeld ansässigen "Small Planet Airlines" zusammen.
Eine Maschine von Air Berlin vor dem Hauptgebäude des Braunschweiger Flughafens. Derzeit arbeitet der Wolfenbütteler Reiseveranstalter "Der Schmidt" jedoch mit den in Schönefeld ansässigen "Small Planet Airlines" zusammen.
Foto: dpa

Wolfenbüttel/Braunschweig. Der Flughafen Braunschweig/Wolfsburg spielt für den Passagierverkehr bislang nur eine Nebenrolle. Doch nach dem Willen des Wolfenbütteler Reiseveranstalters "Der Schmidt" soll sich das langsam, aber stetig ändern. Für das kommende Jahr hat das Unternehmen seinen Katalog "Fliegen ab Braunschweig 2018" vorgelegt - demnach wird die Zahl der von ihm vermarkteten Flüge von 16 in diesem auf etwa 40 im kommenden Jahr steigen.

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Kleine Einschränkung: Ein Teil der Verbindungen werde vom 200 (Straßen-)Kilometer entfernten Airport Paderborn/Lippstadt starten, kündigte Produktmanager Steffen Schulz an. Trotzdem sprechen die Wolfenbütteler vom "bisher größten Reiseprogramm" vom Braunschweiger Flughafen aus.

Ab ans Mittelmeer

So bietet "Der Schmidt" im kommenden Jahr - auch über Ostern - an drei Terminen Flüge nach Rom beziehungsweise nach Vatikanstadt an. Weitere Flugziele sind Sizilien und Sardinien - und von dort aus seien weitere Ziele wie die Liparischen Inseln oder Korsika und Maddalena erreichbar.

Airbus-Jets im Einsatz

Alle Flüge sollen nach Angaben von Steffen Schulz mit Airbus 320-Maschinen der in Berlin-Schönefeld ansässigen Small Planet Airlines stattfinden; die Jets bieten jeweils 180 Sitzplätze. In der Vergangenheit hatten die Wolfenbütteler auch bereits mit TuiFly, Air Berlin, Germania und Travel Service zusammengearbeitet.

Bei den 16 in diesem Jahr von "Der Schmidt" vermarkteten Braunschweiger Flügen werden bis Jahresende rund 2.900 Passagiere am hiesigen Airport zugestiegen sein "Aus Flughafen-Sicht sind das 5.800 Passagiere", erklärt Produktmanager Schulz, "hier werden startende und landende Passagiere separat betrachtet und doppelt gezählt".

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