Braunschweig 

Eisenbahnbrücke: Feuerwehr befreit eingesperrte Tauben

Braunschweig. Feuerwehreinsatz auf der Salzdahlumer Straße. Die Einsatzkräfte sind am Samstag zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen zur Eisenbahnbrücke ausgerückt, um sich dort um die Situation der Tauben zu kümmern. Das berichtet unser38.de am Samstag, 19. August. Gut zwei Stunden dauerte der schweißtreibende Einsatz. Die rechte Fahrspur sowie der Fuß- und Radweg waren zweitweise gesperrt.

Acht Tiere gerettet

Hintergrund: Passanten hatten sich gemeldet, weil sie einige Tauben hinter den Gittern unter der Brücke gesehen hatten, die dort von allein nicht mehr rauskamen. Einige von den Tieren waren bereits verendet. Insgesamt acht Tauben konnten gerettet werden.

"Stumme Zeugen"

Auch Beate Gries, Sprecherin der Initiative Stadttiere Braunschweig und Ratsfrau der Grünen im Rat der Stadt, hat sich wieder ein Bild der Lage gemacht. Für sie sind die Kadaver und die Not der Tauben "stumme Zeugen einer verfehlten Vergrämungsmaßnahme". Doch wie die Tauben hinter die Absperrgitter gelangt sind, bleibe ungeklärt.

Den Kritikern der Aktion begegnen die Tierschützer ganz sachlich – mit dem Tierschutzgesetz. Das unterscheide nicht zwischen Hund, Katze, Wellensittich oder Taube. Der Schutz der Tiere habe Verfassungsrang.

Lösung in Sicht?

Laut Gries hoffen die Tierschützer genau wie die Feuerwehr, dass sich dieser Einsatz nicht noch mal wiederholt. So gebe es Gespräche mit der Verwaltung und der Bahn. Denn nicht nur die offenbar lebensgefährlichen Gitter seien ein großes Problem – auch der Tauben-Kot unter der Brücke müsse künftig der Vergangenheit angehören.

Bilder des Einsatzes:

Braunschweig 

Böses Erwachen für vier Autobesitzer

Solch ein Schild gab es wohl nicht auf dem Waldparkplatz an der Bevenroder Straße. Sonst hätte die Spaziergängerin ihr Geld vielleicht noch.
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Foto: dpa
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