Braunschweig 

Trotz Decarli-Verkauf: Eintracht sucht nur für Offensive

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht (rechts) und Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold (Archivbild).
Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht (rechts) und Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold (Archivbild).
Foto: dpa

Braunschweig. Eintracht Braunschweig will trotz des Verkaufs von Innenverteidiger Saulo Decarli nicht mehr zwingend noch einen Abwehrspieler als Ersatz verpflichten. "Wir sind mit Joseph Baffo, Gustav Valsvik und Steve Breitkreuz auf dieser Position aktuell schon sehr gut aufgestellt. Zudem hat Steffen Nkansah bei seinem Debüt gezeigt, welches Potenzial er besitzt", sagte Eintracht-Manager Marc Arnold am Dienstag auf der Internetseite der Eintracht. Der Vorjahresdritte hatte Leistungsträger Decarli am Montag an den FC Brügge verkauft.

Für den Schweizer sollen die Niedersachsen laut Medienberichten rund 1,5 Millionen Euro kassiert haben. Das Geld soll nun aber in andere Mannschaftsteile investiert werden. "Wir sind nach wie vor auf der Suche nach einem Offensivspieler und sondieren den Markt", sagte Arnold. Die Transferfrist läuft noch bis zum 31. August.

Vor einem Monat hatte Trainer Torsten Lieberknecht Decarli wegen "teamschädigenden Verhaltens" zeitweise aus der Profi-Elf suspendiert und für zwei Wochen bei der U23 trainieren lassen.

Tietz darf bleiben

Stürmertalent Phillip Tietz darf dagegen überraschend bei den Löwen bleiben. Wie "Sportbuzzer" online berichtet, gibt die Eintracht den 20-Jährigen doch nicht als Leihgabe ab. Als Tietz von der Neuigkeit erfuhr, habe Lieberknecht nach eigenen Angaben in "ein strahlendes Gesicht gesehen". Eigentlich war vorgesehen Tietz an einen Drittligisten auszuleihen, um ihm mehr Spielpraxis zu gewährleisten.