Braunschweig 

Vorschlag: Mehr Busse und Bahnen am Abend

An den Abenden sollen die Busse und Straßenbahnen in Braunschweig so oft fahren wie in vergleichbaren anderen Großstädten.
An den Abenden sollen die Busse und Straßenbahnen in Braunschweig so oft fahren wie in vergleichbaren anderen Großstädten.
Foto: Sören Christian Skuza

Braunschweig. Wird es in Braunschweig künftig bessere Bus- und Straßenbahn-Verbindungen an den Abenden geben? Das zumindest ist das Ziel der Stadtverwaltung, wie Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) gegenüber der Braunschweiger Zeitung (kostenpflichtiger Inhalt) ankündigte. Ende des Monats soll der Rat darüber entscheiden, ob die Stadt zusätzlich 810.000 Euro für Abendverbindungen investiert.

Schlechtes Zeugnis für Braunschweig

Nach einem Vergleich mit anderen Städten habe sich gezeigt, dass Braunschweig schon am frühen Abend schlechtere Verbindungen habe als andere Kommunen: Bereits gegen 20 Uhr werden die Hauptlinien nicht mehr im 15-, sondern nur noch im 30-Minuten-Takt bedient. An Samstagen dünne die städtische Verkehrs-GmbH die Frequenz sogar noch früher aus.

Künftig soll die 15-Minuten-Frequenz bis 20.30 Uhr gehalten werden. Noch später am Abend, so die Vorstellungen der Verwaltung, soll die ÖPNV-Bedienung im Halb-Stunden- statt im Stunden-Takt erfolgen.

Bereits bei der jüngsten Ratssitzung im August hatte Bau-Stadtradt Heinz-Georg Leuer angekündigt, dass die Stadt den ÖPNV weiter verbessern wolle. Damit wolle man auch die Luft in der Innenstadt sauberer machen.

Sofern der Rat das Geld freigibt, sollen die besseren Abend-Verbindungen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember angeboten werden.