Braunschweig 

WM in Südafrika: Top-Platzierung für Braunschweiger Rudnicki

Andreas Rudnicki hat bei der WM in Südafrika den siebten Platz belegt.
Andreas Rudnicki hat bei der WM in Südafrika den siebten Platz belegt.
Foto: Team Rudnicki

Pietermaritzburg. Der Braunschweiger Handicap-Radrennsportler Andreas Rudnicki hat den siebten Platz im Straßenrennen bei der Paracycling-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Pietermaritzburg erreicht. Das Rennen, in dem 61 Fahrer aus 34 Nationen antraten, gewann Hendrik Marvig aus Schweden. Bei strahlendem Sonnenschein am Kap hat Rudnicki sein persönlich gestecktes Ziel, unter die ersten acht zu kommen, erreicht.

Denn damit ist ihm der Platz in der Nationalmannschaft für ein weiteres Jahr sicher. Im Zeitfahren ist Rudnicki wegen eines Fahrfehlers disqualifiziert worden, er hatte eine Markierung zu früh überfahren. "Ich war übermotiviert, schließlich war es meine erste WM-Teilnahme und ich hatte alles auf eine Karte gesetzt", berichtet Rudnicki einsichtig. Das Zeitfahren gewann Michael Sametz aus Kanada.

Radeln bis die Reifen glühen

Rudnicki, der durch einen beidseitigen Klumpfuß-Restzustand und gehandicapt ist, stellt seine Trainingspläne selber auf und fährt mehr als 12.000 Kilometer Rad jedes Jahr. Inzwischen hat der Leistungssportler, der durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung gefördert wird, auch seine Ernährung für den Sport umgestellt.

Rudnicki wohnt im Braunschweiger Stadtteil Lamme, ist dreifacher Familienvater und geschäftsführender Gesellschafter zweier mittelständischer Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern in Braunschweig und Bielefeld.