Braunschweig 

7.800 Mini-Jobber in Braunschweig

Symbolbild
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Foto: Manfred Tessmann

Braunschweig. Immer mehr Menschen in Braunschweig gehen neben ihrem Hauptberuf noch einem Nebenjob nach. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilte, ist die Zahl der Mini-Jobber auf 7.800 gestiegen und liegt damit rund 50 Prozent höher als noch vor zehn Jahren.

Besonders verbreitet sind Zweitjobs demnach im Gastgewerbe: 970 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Braunschweig – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 93 Prozent.

Nicht alles Gold, was glänzt

Manfred Tessmann, Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, spricht von einem "alarmierenden Trend". "Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen mit einem normalen Arbeitsverhältnis nicht über die Runden kommen.“ Auf den ersten Blick verzeichne der Arbeitsmarkt in Braunschweig steigende Beschäftigungsquoten. "Doch die hohe Zahl der Zweitjobber zeigt, dass nicht alles Gold ist, was auf dem Arbeitsmarkt glänzt“, so Tessmann.