Braunschweig 

"Stille Feiertage": Spaß-Verbote im November

Besonders Partygängern und Gastronomen sind die Verbote ein Dorn im Auge. (Symbolbild)
Besonders Partygängern und Gastronomen sind die Verbote ein Dorn im Auge. (Symbolbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Nicht nur an Ostern gibt es große Diskussionen um das öffentliche "Tanzverbot". Auch im November verdirbt die Stadt an den sogenannten "Stillen Feiertagen" wahrscheinlich unzähligen Bürgern den Spaß. Am kommenden Volkstrauertag, Sonntag, 19. November, und Totensonntag, 26. November, sind diverse öffentliche Veranstaltungen ab 5 Uhr Morgens ausdrücklich und offiziell verboten.

Nach Wolfsburg gibt nun auch Braunschweig die drastischen Verbote bekannt.

Umfangreiche Einschränkungen

Konkret benennt die Stadt "Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über die Abgabe von Speisen und Getränken hinausgehen." Hierzu zählen beispielsweise "Musikdarbietungen, Preisskat und –kegeln."

Ebenso verboten sind fast alle öffentlichen Sportveranstaltungen, Auf- und Umzüge mit Unterhaltungsmusik und Festveranstaltungen. Spielhallen dürfen an diesen Feiertagen ebenfalls nicht öffnen.

Gestattet bleiben öffentliche Veranstaltungen, die "der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter des Tages Rücksicht nehmen.", wie es in der Pressemitteilung heißt.

Verbote auch am Buß- und Bettag

Am Buß- und Bettag, Mittwoch 22. November, sind öffentliche Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel zwischen 7 und 11 Uhr verboten, die nicht mit dem Gottesdienst zusammenhängen. Auch Spielhallen müssen zwischen 7 und 11 Uhr geschlossen bleiben.

Braunschweig 

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Häufig werden offen sichtbare Wertgegenstände aus geparkten Pkw entwendet. (Symbolfoto)
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Foto: dpa
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