Braunschweig 

Flugzeug-Absturz: Jäger entdeckt Wrack und Pilot

Ein Polizeisprecher berichtet über die Suchaktion - und deren trauriges Ergebnis.
Ein Polizeisprecher berichtet über die Suchaktion - und deren trauriges Ergebnis.
Foto: Polizei Hameln
  • Jagdpächter findet vermisstes Flugzeug.
  • Bis zu 400 Helfer bei Suche im Einsatz.
  • Unglück auf dem Flug von Osnabrück nach Braunschweig.

Hameln/Braunschweig.  Das seit Freitag im Weserbergland vermisste Kleinflugzeug und sein Pilot sind gefunden - der 78-Jährige ist tot. Ein Jagdpächter habe die Sportmaschine am Samstagnachmittag in einem Waldgebiet am Höhenzug Ithkopf bei Coppenbrügge entdeckt, berichtete der Hamelner Polizeisprecher Jens Petersen am Abend.

"Leider haben wir eine traurige Mitteilung", hatte die Polizei bereits am frühen Abend per Twitter mitgeteilt. Bei dem Piloten habe nur noch der Tod festgestellt werden können. Damit haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.

Der 78-Jährige war am Freitag um 12.15 Uhr in Osnabrück-Atterheide gestartet und wurde etwa eine Stunde später in Braunschweig erwartet. Gegen 13 Uhr brach der Funkkontakt ab, und das Flugzeug verschwand vom Radarschirm. Als Nachfragen bei umliegenden Flugplätzen ergebnislos blieben, hatte der Tower in Braunschweig Alarm geschlagen.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig sind auf dem Weg zur Unfallstelle, um die Ursache zu klären.

Am Samstag waren rund 400 Einsatzkräfte an der Suche nach dem Mann im Einsatz. Auch drei Hubschrauber beteiligten sich an der Aktion in dem nur schwer zugänglichen Gebiet. Die Absturzstelle war zunächst am Süntel-Höhenzug im Weserbergland vermutet worden, dann auch im Naturschutzgebiet Schweineberg unweit der B217. Ab Samstagnachmittag lag der Such-Schwerpunkt dann am Mittelberg, Wendberg, Westerberg und Osterberg.

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