Braunschweig 

Winterwetter bremst Bahn: ICE fahren langsamer

Fahrgäste müssen bei Schnee mehr Zeit einplanen. (Archivbild)
Fahrgäste müssen bei Schnee mehr Zeit einplanen. (Archivbild)
Foto: dpa

Berlin/Braunschweig/Wolfsburg. Wer am Wochenende mit dem ICE in Richtung Berlin oder Hannover fahren will, muss etwas mehr Zeit einplanen. Wegen des erwarteten Schneewetters lässt die Bahn ihre ICE am Wochenende etwas langsamer fahren. Die maximale Geschwindigkeit werde vorsorglich auf 200 km/h reduziert, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Freitagabend, 15. Dezember, mit.

Probleme auf neuer Strecke

Fahrgäste müssten sich darauf einstellen, dass sie auf wichtigen Strecken daher "10 bis 20 Minuten" länger unterwegs sind. Parallel arbeite der Konzern weiter daran, die technischen Probleme auf der Neubaustrecke Berlin-München in den Griff zu bekommen.

Der Deutsche Wetterdienst hat für Samstag und Sonntag ungemütliches Wetter mit Schauern und gebietsweise Schnee vorhergesagt. ICE-Züge können sonst in der Spitze 230 bis 300 Kilometer pro Stunde fahren. Die Drosselung soll nun Wetterschäden vermeiden.

Klumpen und Steine

Am vergangenen Sonntag wurden laut Bahn 19 Züge durch Schnee und Eis stark beschädigt. Eisklumpen könnten vom fahrenden Zug auf das Gleisbett fallen und aufgewirbelte Schottersteine dann Unterböden beschädigen.

Die Züge sollen jetzt vielerorts langsamer werden. Betroffen ist demnach auch die Strecke zwischen Hannover und Berlin – mit Halt in Braunschweig und Wolfsburg. "Sollte sich die Witterungslage entspannen, wird die Geschwindigkeitsreduzierung umgehend aufgehoben", hieß es.

Fahrgäste sollten sich vorab über ihre Verbindungen informieren.