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Braunschweig 

So wird der Traum von den eigenen vier Wänden wahr – die besten Profi-Tipps!

Den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung – mit diesen Profi-Tipps wird's kein Alptraum
Den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung – mit diesen Profi-Tipps wird's kein Alptraum
Foto: iStock / sturti
Habt ihr euch für 2018 einiges vorgenommen? Mehr Sport, weniger essen? Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts YouGov träumen 43 Prozent der Deutschen ohne Wohneigentum vom Kauf eines Hauses oder einer Wohnung. Bei jungen Leuten zwischen 18 und 24 Jahren wollen sogar fast zwei Drittel (64 Prozent) zukünftig in den eigenen vier Wänden leben. Kein leichtes Unterfangen. Am besten holt ihr euch bei einer so großen Investition einen Profi zur Seite. Und damit aus dem Traum vom Haus kein Albtraum wird, gibt's hier schon mal die besten Tipps direkt von den Experten: dem Immobilienvermittlerteam der Braunschweigischen Landessparkasse.

Echte Immobilienprofis zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich vor allem bestens auf dem regionalen und überregionalen Immobilienmarkt auskennen. Das Vermittlerteam der Landessparkasse verfügt über langjährige Erfahrungen und ist bestens vernetzt. Die Leiterin der Immobilienvermittlung, Katja Ibendorf, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Haus- oder Wohnungskauf – oder auch Verkauf:

Wie beurteilt man eine „gute“ Lage eines Hauses oder Wohnung?

Ob eine Lage „gut“ oder „schlecht“ bewertet wird, ist in erster Linie Geschmackssache. Der eine bevorzugt eine gute Infrastruktur, wie die Nähe zu Öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen und Nahversorgungszentren. Andere wiederum lieben die Natur und die Ruhe.
Allgemein gilt: Eine gute Lage ist dort, wo viele Menschen gerne wohnen würden. Das spiegelt sich in der Regel in den Bodenrichtwerten wider. So ist in Braunschweig zum Beispiel das Östliche Ringgebiet mit seinen alten und hochwertig sanierten Gebäuden sehr beliebt.

Wie können auch fachunkundige Menschen am besten den Zustand einer Immobilie beurteilen?

Hier sollten die Interessenten auf ihren ersten Eindruck achten und sich eine Liste der bereits absolvierten Renovierungen geben lassen. So kann man zum Beispiel am Alter der Fenster, der Heizung, des Dachs und der Leitungen erkennen, ob hier in naher Zukunft zusätzliche Investitionen getätigt werden müssen. Im Zweifel sollte ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden, um „böse Überraschungen“ zu vermeiden.

Wie wird eigentlich die Wohnfläche berechnet?

Hier kann Ihnen am besten ein Architekt zur Seite stehen. Ansonsten lassen Sie sich einen bemaßten Grundriss geben. Dabei ist zum Beispiel zu berücksichtigen, dass in der Regel Nebenflächen, wie Terrassen oder Balkone, nicht voll zur Wohnfläche dazu gerechnet werden. Die meisten Messfehler entstehen aber in Räumen mit Dachschrägen. Da bei unterschiedlichen Deckenhöhen unter Umständen nur ein Teil der darunterliegenden Flächen angerechnet werden darf.

Wie wird der Wert einer Immobilie festgestellt?

Bei der Ermittlung des Wertes einer Immobilie gibt es zwei verschiedene Anlaufstellen. Immer dann, wenn der Wert der Immobilie auch vor Gericht Gegenstand ist, zum Beispiel bei Erbauseinandersetzungen, der Berechnung einer Schenkungssteuer oder bei einer Scheidung, empfehlen wir einen Gutachter einzuschalten.

Wenn Sie hingegen eine realistische Kaufpreisvorstellung Ihrer Immobilie erhalten möchten, können Sie sich eine Marktpreiseinschätzung erstellen lassen. Diese bieten viele Makler an, so wie wir natürlich auch. Wir besichtigen dabei Ihre Immobilie und errechnen dann aus der Lage, dem Zustand und einigen Eckdaten, wie der Wohnfläche, der Grundstücksgröße und dem Baujahr den aktuellen, voraussichtlich am Markt zu erzielenden Verkaufspreis. Dieser Wert weicht bei uns selten von dem tatsächlich erzielten Kaufpreis ab.

Mit welchen Kosten müssen Käufer beim Immobilienkauf rechnen?

Grundsätzlich kommen ca. 10-13% der Kaufpreissumme als Nebenkosten dazu. Diese gliedern sich wie folgt auf: Notar und Grundbuch ca. 2%, Grunderwerbssteuer (für Niedersachsen) zur Zeit 5%, Makler in der Regel 3-6% zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertssteuer.

Was sind die Voraussetzungen für eine solide Baufinanzierung?

Idealerweise wird der Baufinanzierungsspezialist das Finanzierungskonzept auf die individuellen Bedürfnisse eines Kunden anpassen. Dabei sollte vor allem berücksichtigt werden, dass die Rate über den gesamten Finanzierungszyklus tragbar ist und sich ggf. den verschiedenen Lebensphasen anpassen kann. Zum Beispiel durch Sondertilgung, einer Tilgungsanpassung und auch einer Finanzierungsreserve, die besonders beim Neubau sehr wichtig ist. Außerdem ist ein gewisser Eigenkapitalanteil von Vorteil. Die Annuität (Kreditrückzahlung) sollte so gewählt werden, dass die Laufzeit 30 bis maximal 35 Jahre nicht übersteigt. Hier stehen unsere Spezialisten aus den Immobilienzentren der Landessparkasse allen Interessierten gern beratend zur Seite.

Welche Versicherungen brauchen Immobilienbesitzer wirklich?

Jeder Immobilienerwerber sollte für sich die persönliche Absicherung überprüfen und sich die Frage stellen, wie gut er bereits die Risiken Tod und Berufsunfähigkeit abgesichert hat. Die Sachversicherungen hingegen sind abhängig von der Art der Immobilie. So sollte sich ein Immobilien-Erwerber neben der Gebäude- und Haftpflichtversicherung insbesondere bei Neubauten mit einer Bauherrenhaftpflicht-, einer Bauleistungsversicherung – sofern diese nicht im Paket des Bauträgers beinhaltet ist – und einer Rohbau/Feuerversicherung absichern.

Welche Nebenkosten kommen auf Käufer nach dem Erwerb der Immobilie zu?

Für einen Hausbesitzer fallen die Nebenkosten wie Strom, Wasser und Müllentsorgung direkt an. Außerdem sollte er sich mit dem Thema Rücklagenbildung, zum Beispiel mithilfe eines Bausparvertrages, beschäftigen, um für anfallende Reparaturen gewappnet zu sein.

Ein Wohnungseigentümer zahlt in der Regel ein sogenanntes Hausgeld. Dieses beinhaltet Einzelposten, wie Müll, Kosten für die Hausverwaltung und vor allem zahlt er mit den anderen Eigentümern der Hausgemeinschaft in den Rücklagentopf ein.

Außerdem kommen auf alle Eigentümer noch die Grundsteuer und eventuell Versicherungskosten hinzu.

Was haben Hauskäufer in Braunschweig besonders zu beachten?

In Braunschweig gibt es einige Gebiete, die von Erbpacht geprägt sind, was einige Besonderheiten beim Erwerb mit sich bringt. So erwirbt der Käufer nur das Haus und zahlt für das Grundstück eine Art Pacht. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass bei der Finanzierung ein deutlich höherer Eigenkapitalanteil vorausgesetzt wird und der Erbpachtgeber ein besonderes Vorkaufsrecht hat.

Werden in Braunschweig und Umgebung mehr Immobilien gesucht oder mehr angeboten?

Das ist von Region zu Region etwas unterschiedlich. In Braunschweig selbst übersteigt die Nachfrage deutlich das Angebot. Gerade im mittleren Preissegment sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei Eigentumswohnungen. Im Umland ist die Situation für Käufer in der Regel etwas günstiger.

Welche häufigen Fehler können Kaufwillige leicht vermeiden?

Einer der häufigsten Fehler ist es, sich erst dann mit dem Thema Finanzierung auseinanderzusetzen, wenn man bereits eine Immobilie gefunden hat, die einem gefällt. Bei der derzeitigen hohen Nachfrage erhält meist der Interessent den Zuschlag, der als erstes eine Finanzierungsbestätigung vorlegen kann. Da kann es von großem Vorteil sein, wenn diese schon zur Besichtigung mitgebracht wird.
Meine Kollegen im Bereich Immobilienfinanzierung sprechen mit den Kunden bereits im Vorfeld ab, „wieviel Immobilie“ zu den persönlichen Verhältnissen passt und geben den Kunden anschließend diese Finanzierungsbestätigung mit.

Was hat ein Verkäufer zu beachten, wenn er seine Immobilie selbst verkaufen möchte?

Hier gibt es einige wichtige Dinge zu berücksichtigen, damit es auch tatsächlich ein erfolgreicher und entspannter Verkauf wird. Wichtig ist vor allem, dass an die rechtlichen Vorgaben, wie zum Beispiel die EnEV (Energieeinsparverordnung) gedacht wird. Selbstverständlich sollte der beste „realistische“ Marktpreis ermittelt werden, damit der Verkaufszeitraum nicht zu lange dauert oder man am Ende einen Ladenhüter sogar zu preiswert verkaufen muss. Weiterhin sollten Besichtigungen gut durchorganisiert sein. Gerade bei diesem Punkt hilft ein Leitfaden. Überlegen Sie sich zum Beispiel Fragen, mit denen Sie „Sehtouristen“ herausfiltern können. Welche Unterlagen wollen Sie wann, welchen Kunden zur Verfügung stellen? Und klären Sie das Thema „Finanzierungsbestätigung“ möglichst im Vorfeld. Bei Fragen zu diesem Thema stehen mein Team und ich allen verkaufswilligen Eigenheimbesitzern auch gern zur Verfügung.

Haben Sie noch einen besonderen Tipp für Immobilienverkäufer?

Ja, die Zeit ist immer noch optimal zum Verkaufen. Die Nachfrage in Braunschweig ist, wie bereits erwähnt, ungebrochen hoch und die Zinsen für Finanzierungsdarlehen sind weiterhin auf einem sehr niedrigen Stand.
Wer mit dem Gedanken spielt, sich von seiner Immobilie zu trennen, sollte die Möglichkeit der Preiseinschätzung nutzen. Das kann bei der Entscheidung sicher helfen. Wir unterstützen dabei gern.

Ihr wollt euch beraten lassen? Eure eigenen vier Wände kaufen, verkaufen oder einfach nur modernisieren? Hier geht's zu den Immobilienprofis der Braunschweigischen Landessparkasse: www.blsk.de/immobilien

Braunschweig 

Fußgängerin geht bei Rot – und wird angefahren

Symbolbild
Symbolbild
Foto: Armin Weigel/dpa
  • Unfall am Leonhardplatz.
  • 25-Jährige geht über rote Ampel.
  • Auto erfasst sie.
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