Braunschweig 

VW will Tesla vom Elektro-Thron stoßen

Im Volkswagen-Werk Braunschweig soll demnächst eine neue Halle entstehen, um die Batterie-Produktion auszuweiten.
Im Volkswagen-Werk Braunschweig soll demnächst eine neue Halle entstehen, um die Batterie-Produktion auszuweiten.
Foto: Siegfried Denzel
  • VW entwickelt in Braunschweig Batterien
  • Bis 2020 soll die Produktion verfünffacht werden
  • Eine zusätzliche Halle ist in Planung

Braunschweig. Mit Batterien aus Braunschweig möchte Volkswagen dem derzeitigen Marktführer in Sachen Elektroautos, Tesla, ein Schnippchen schlagen. Bis 2020 sollen laut Wolfsburger Allgemeine Zeitung fünf mal so viele Batterien produziert werden wie zur Zeit.

Dazu möchte der Konzern noch eine weitere Halle bauen - im Moment läuft die Batterieproduktion in Halle 23 in Braunschweig auf Hochtouren. Insgesamt arbeiten hier 150 Fertiger und 130 Entwickler und Programmierer an neuen Systemen zur Gewinnung von elektrischer Energie.

Hauptaufgabe: Fehlerbehebung

"Unsere Entwickler programmieren nur 30 Prozent der Zeit", so Joost Kessels, Leiter der Entwicklung und Produktion am Standort Braunschweig. Der Großteil besteht darin, die Batterien auf Herz und Nieren zu prüfen, denn Elektronik und Software werden eigenständig in Braunschweig produziert. Nur die Batteriezelle kommt aus Japan und Korea.

VW-Markenvorstand Herbert Diess geht davon aus, dass der Konzern spätestens 2025 "Weltmarktführer in der Elektromobilität" ist.

Fazit

VW will Elektro-Pionier Tesla vom Thron stoßen und entwickelt eigenständig Batterien in Braunschweig. Markenvorstand Diess möchte bis 2025 Weltmarktführer in Sachen Elektromobilität sein - deswegen wird die Produktion in Braunschweig erhöht und eine neue Halle gebaut.