Braunschweig 

Baugebiet Kälberwiese: Bodensanierung noch teurer

Auf dem Gelände der ehemaligen Sportanlage Kälberwiese an der Feldstraße wird ein Wohngebiet mit rund 500 neuen Wohneinheiten entwickelt.
Auf dem Gelände der ehemaligen Sportanlage Kälberwiese an der Feldstraße wird ein Wohngebiet mit rund 500 neuen Wohneinheiten entwickelt.
Foto: Paul Grumer

Braunschweig. Es geht um Millionen. Denn die Bodensanierung im künftigen Baugebiet "Kälberwiese" an der Feldstraße wird viel teurer als bisher geplant. Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, kalkuliert die Stadtverwaltung nicht mehr wie bisher mit sechs Millionen Euro für die Beseitigung der Schwermetall-Altlasten im Bereich der früheren Bezirkssportanlage Kälberwiese, sondern mit 7,9 Millionen Euro.

Rund 145.000 Tonnen Erde müssten beseitigt und durch 80.000 Tonnen unbelastetes Erdreich ersetzt werden, bevor dort 25 Häuser mit insgesamt knapp 500 Wohnungen entstehen können. Das berichtete ein Vertreter der Verwaltung bei einer Anwohnerversammlung, Täglich sollen 40 Lastwagenladungen Boden abgefahren werden.

Dabei sollen die Lkw einen Bogen um die Siedlung Kälberwiese machen, wo sich besonders zahlreiche Kritiker des Neubauvorhabens finden. Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) hatte sich jüngst besorgt gezeigt, dass Klagen das Projekt verzögern oder gar unmöglich machen könnten.