Braunschweig 

Haftbefehl aus Braunschweig: An der Grenze erwischt

Die Handschellen waren schon bereit - doch der Mann konnte seine Einweisung in ein Gefängnis gerade noch verhindern (Symbolbild).
Die Handschellen waren schon bereit - doch der Mann konnte seine Einweisung in ein Gefängnis gerade noch verhindern (Symbolbild).
Foto: dpa

Braunschweig/Aachen. Die Bundespolizei in Aachen hat einen Autofahrer bei der Einreise aus Belgien gestoppt, gegen den die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereits einen sogenannten Strafvollstreckungshaftbefehl erwirkt hatte. Er hatte eine wegen Sachbeschädigung verhängte Geldstrafe nicht bezahlt.

Zwar schaffte der Mann es, an Ort und Stelle das Geld aufzutreiben, den Beamten auszuhändigen und damit seine Einlieferung ins Gefängnis zu vermeiden. Doch der Ärger mit den Behörden fängt jetzt erst richtig an.

Nach Angaben der Bundespolizei hatten der Mann und sein Beifahrer nämlich diverses Aufbruchswerkzeug im Auto. Außerdem waren am Wagen falsche Kennzeichen angebracht, und den vorgelegten Führerschein bezeichneten die Beamten als "Totalfälschung".

Die beiden Männer konnten nach einer ersten Befragung und dem Einleiten diverser Strafverfahren ihrer Wege gehen. Im wahrsten Sinne: Denn das Auto stellten die Beamten sicher.